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Saarländische Talente sollen sich in Berlin „herantasten“

Saarländische Talente sollen sich in Berlin „herantasten“

Der Saarländische Schwimm-Bund (SSB) ist mit zwölf Nachwuchsathleten zu den 125. offenen deutschen Meisterschaften nach Berlin gereist.

"Das nacholympische Jahr stand schon immer im Zeichen der Jugend", erklärt Landestrainer Hannes Vitense, "sie können sich jetzt an das Niveau bei offenen Meisterschaften herantasten."

Die Erwartungen an junge Athleten - Marlene Hüther, Sarah Bosslet, Maike Dörr, Anabel Ivanov, Evelyn Lukacs, Vanessa Dehaut, Antonia Massone, Julika Niegisch, Felix Bartels, Daniel Kober, Romano Hoffmann und Alexandre Liess - sind also nicht allzu groß. "Eine Medaille wollen wir auf jeden Fall, eine zweite wäre schön", sagt Vitense. Seine große Hoffnung ist die 4x200-Meter-Staffel der Frauen mit Niegisch, Bosslet, Massone und Hüther. Sie starten gleich am ersten Tag der deutschen Meisterschaften. "Bei den anderen lassen wir uns überraschen. Wir haben einige Athleten, die sich viel vorgenommen haben", sagt Vitense.

Doch in Berlin geht es um weit mehr als nur um Medaillen. Für Marlene Hüther (200 Meter Lagen, 100 und 200 Meter Brust) und Antonia Massone (200, 400 und 800 Meter Freistil) geht es vor allem um die Qualifikation für die Jugend-Europameisterschaften.

"Der Schwerpunkt", sagt Vitense, "liegt klar auf der Qualifikation für die anstehenden internationalen Turniere und Meisterschaften." Das ist auch das Ziel des gebürtigen Schweizers Alexandre Liess (200 Meter Schmetterling). Für ihn dient die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft der Vorbereitung für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft in Barcelona.