Saarländische Schwimmer um Fildebrandt mit starker Bilanz bei der DM

Fildebrandt räumt drei Bestzeiten : Tolle DM-Bilanz krönt das Jahr der Saar-Schwimmer

Die sechs Starter aus dem Saarland haben am letzten Wochenende bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften der Schwimmer in Berlin starke Ergebnisse geliefert. „Wir hatten ungefähr eine Quote von 70 Prozent Bestzeiten“, schätzt Felix Weins.

„Insgesamt waren alle ziemlich gut, durch die Bank gab es viele Bestzeiten“, freut sich der Landestrainer des Saarländischen Schwimmbundes (SSB). Er ist seit Jahresbeginn im Amt und mit seinem Fazit zufrieden: „Die Bilanz ist positiv, es hat alles sehr gut funktioniert. Das bestärkt uns darin, auf dem richtigen Weg zu sein.“

Für Weins und sieben seiner Schwimmer der SSG Saar Max Ritter ist das Jahr aber immer noch nicht beendet. Am heutigen Donnerstag und morgen wollen die Auswahl-Athleten beim Swim-Cup in Lausanne an Berlin anknüpfen. „Klar ist der Stellenwert einer DM höher. In Lausanne ist das Niveau angesichts von vielen Weltklasse-Schwimmern aber noch höher“, sagt Weins. Unter den Athleten ist auch Patrick Dalferth. Der Neuzugang wechselt aus Neckargemünd ins Saarland, wo er BWL studieren wird. In Berlin wurde der 19-Jährige über 50 Meter Rücken deutscher Junioren-Vizemeister und holte Bronze über 100 Meter Rücken.

Auf einem richtig hohen Niveau schwamm in Berlin Christoph Fildebrandt. Der 29-Jährige sprang insgesamt neun Mal ins Becken – und erreichte neun Bestzeiten. Bei jedem Start eine neue Bestmarke. Dazu holte der 29-Jährige drei Medaillen: Gold über 100 Meter Freistil, Silber über 50 Meter Freistil und Bronze über 100 Meter Schmetterling. „Das ist das Resultat von harter und konzentrierter Arbeit“, sagt „Filde“, der viel im Kraftraum mit seinem Trainingspartner Jonathan Berneburg und Fitnesstrainer Oliver Muelbredt geackert hat.

Neben der Flut an Bestzeiten lautete sein Ziel auf den Freistil-Strecken, unter 22 und unter 48 Sekunden zu schwimmen. „Das habe ich deutlich geschafft“, freut sich der Saarbrücker. In Lausanne schwimmt er jetzt nur diese Strecken, also 50 und 100 Meter Freistil. „Das Ziel ist es, die Zeiten zu bestätigen und eventuell zu verbessern. Mal ausprobieren, wie ich nach der Belastung bei der DM reagiere“, sagt er.