Saarländer Trapp zum FC Bayern? Alle dementieren

Saarländer Trapp zum FC Bayern? Alle dementieren

Kaiserslautern. Spieler aus dem Saarland scheinen Konjunktur zu haben. Nachdem vergangene Woche der Wechsel des Morscholzers Philipp Wollscheid von Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg zu Bayer Leverkusen bekannt gegeben wurde, wird nun über einen Transfer des Rimlingers Kevin Trapp vom 1. FC Kaiserslautern zum FC Bayern München spekuliert

Kaiserslautern. Spieler aus dem Saarland scheinen Konjunktur zu haben. Nachdem vergangene Woche der Wechsel des Morscholzers Philipp Wollscheid von Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg zu Bayer Leverkusen bekannt gegeben wurde, wird nun über einen Transfer des Rimlingers Kevin Trapp vom 1. FC Kaiserslautern zum FC Bayern München spekuliert. Der Torwart hat vom angeblichen Interesse des Rekordmeisters gehört. Aber sich hinter Nationaltorhüter Manuel Neuer als Nummer zwei einordnen? "Ich bin von einer SMS geweckt worden, in der es stand. Das freut mich natürlich und ehrt mich, aber da muss man sich nicht tiefer mit beschäftigen. Für mich ist es wichtig, zu spielen. Und damit ist das im Moment kein Thema", sagt Trapp. Auch der FCB dementiert. "Da ist gar nix. Wir tun gut daran, uns auf die Liga und das Sportliche zu konzentrieren und nicht mit Neuzugängen zu beschäftigen. Ob das ein Papiss Demba Cissé vom SC Freiburg ist oder wer auch immer", sagt Pressesprecher Markus Hörwick. FCK-Trainer Marco Kurz sieht die Sache entspannt: "Die Bayern haben Geschmack. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein junger Mann hinter einen jungen Mann setzt. Dass Spieler Begehrlichkeiten wecken, ist klar. Und es gibt Belastenderes für einen Spieler, als Begehrlichkeiten bei Bayern zu wecken." Zumal erste Gespräche zwischen Trapp und FCK-Chef Stefan Kuntz über eine Verlängerung des bis 2013 gültigen Vertrags stattfanden. Trapp sagt: "Es ist alles noch am Anfang. Aber beide Seiten haben wenig Druck." jböMarco Stenger ist neuer Geschäftsführer des FCK. Er ist Nachfolger von Jens König, der laut Verein den FCK auf eigenen Wunsch verlassen hat.

Foto: 1. FC Kaiserslautern

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