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Europa League
Saarländer Trapp glaubt an nächsten Coup der Eintracht

Charkiw. Hinspiele im 1/16-Finale der Europa League stehen an. dpa

Nach dem historischen Siegeszug durch die Gruppenphase der Europa League plant DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt in der Zwischenrunde gegen den ukrainischen Meister Schachtjor Donezk den nächsten Coup. „Wir wollen unsere Europapokal-Geschichte unbedingt weiterschreiben“, sagte Nationaltorhüter Kevin Trapp vor dem Hinspiel am heutigen Donnerstag (21 Uhr/RTL Nitro). Und Eintracht-Vorstand Axel Hellmann betonte: „Ich glaube, und das ist meine Hoffnung, dass gegen Donezk noch nicht die Endstation ist.“


Entsprechend zuversichtlich machten sich die in diesem Jahr noch unbesiegten Hessen am Mittwoch auf den Weg nach Charkiw, wo die Partie wegen des seit 2014 anhaltenden politischen Konflikts in der Ostukraine ausgetragen wird. „Wir wissen, dass wir die Qualität haben, um gegen gute Mannschaften bestehen zu können“, versicherte der Saarländer Trapp: „Leidenschaft und Einsatz müssen stimmen. Aber das gesamte Team ist seit der Auslosung hochmotiviert.“

Der 28-Jährige hat mit dem Gegner bereits gute Erfahrungen gemacht. Mit Paris St. Germain blieb Trapp in der Saison 2015/2016 in der Champions-League-Gruppenphase gegen den elfmaligen ukrainischen Meister ohne Gegentor (3:0, 2:0).



Bayer Leverkusen tritt derweil zum Hinspiel beim russischen Spitzenclub FK Krasnodar an (18.55 Uhr/DAZN). „Diese Spiele sind eklig. Du hast eine lange Anreise, nicht die Hotels, die du gewohnt bist. Die ganzen Begleitumstände sind etwas anders. Wir müssen uns auf eine giftige Atmosphäre einstellen“, sagte Defensivspieler Sven Bender.