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Marozsan muss auf Comeback warten
Weltfußballer-Wahl rückt erst mal in den Hintergrund

Dzsenifer Marozsan ist nach ihrer Lungenembolie noch nicht gesund.
Dzsenifer Marozsan ist nach ihrer Lungenembolie noch nicht gesund. FOTO: dpa / Sebastian Kahnert
Lyon. Noch kein Rückkehr-Termin bei Marozsan. sid

Die an einer Lungenembolie erkrankte Nationalmannschafts-Kapitänin Dzsenifer Marozsan (26) muss sich bei der angestrebten Rückkehr auf den Fußballplatz gedulden. Sie sei zwar „auf einem guten Weg, wieder gesund zu werden“, sagte die Saarbrückerin: „Wann es zu einem Comeback kommt, kann man aber noch nicht festlegen.“ Marozsan und ihr Verein Olympique Lyon hatten ihre Erkrankung Mitte Juli bekannt gegeben.


Dass Marozsan am Montag bei der Gala „The Best“ des Fußball-Weltverbandes Fifa eine der drei Finalistinnen bei der Auszeichnung zur Weltfußballerin des Jahres ist, spielt für sie selbst deshalb derzeit eine untergeordnete Rolle. „Es ist natürlich eine große Ehre. Aber das rückt für mich persönlich erst mal in den Hintergrund“, sagte sie. Zurzeit fokussiere sie sich voll darauf, wieder gesund zu werden.

Seit ihrem Wechsel nach Lyon im Sommer 2016 hat Marozsan neben der Champions League und der französischen Meisterschaft in beiden Jahren auch die Wahlen zur Fußballerin des Jahres in Frankreich und Deutschland gewonnen. „Ich bin dem Verein und meinen Mitspielerinnen unendlich dankbar für all die tollen Momente, die ich in dieser kurzen Zeit erleben durfte.“ Einer der Gründe für ihre Entwicklung sei es, „jeden Tag auf höchstem Niveau mit Weltklasse-Spielerinnen zusammen“ trainieren zu dürfen.