Ruder-WM: Aus für Wengert im Achter, leichter Vierer im Finale

Ruder-WM: Aus für Wengert im Achter, leichter Vierer im Finale

Cambridge. Für Karl Schulze ist der Traum vom Finale im Skiff bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Neuseeland geplatzt. Der U23-Weltmeister aus Dresden belegte nach einer zuvor beeindruckenden Vorstellung gestern im Einer-Halbfinale nur Rang sechs und schied wie auch der deutsche Frauenachter um Nina Wengert vom RV Saarbrücken vorzeitig aus

Cambridge. Für Karl Schulze ist der Traum vom Finale im Skiff bei den Ruder-Weltmeisterschaften in Neuseeland geplatzt. Der U23-Weltmeister aus Dresden belegte nach einer zuvor beeindruckenden Vorstellung gestern im Einer-Halbfinale nur Rang sechs und schied wie auch der deutsche Frauenachter um Nina Wengert vom RV Saarbrücken vorzeitig aus. Der Achter fuhr als Vierter im Hoffnungslauf hinter den Niederlanden, China und Neuseeland deutlich am angestrebten Finaleinzug vorbei. Insgesamt stehen acht Boote des Deutschen Ruderverbandes in den Endläufen, die ab heute auf dem Lake Karapiro ausgefahren werden. Heute haben auch noch die Titelverteidiger Eric Knittel und Stephan Krüger im Männer-Doppelzweier im Halbfinale die Chance, die Bilanz aufzupolieren.Dabei war vor allem das Ausscheiden von Schulze ärgerlich. Durch Verzögerungen am Start ließ er sich aus dem Konzept bringen. Weltmeister Mahe Drysdale aus Neuseeland war ohne den vorgeschriebenen Bootsaufkleber des Ruder-Weltverbands erschienen und hatte einen Neustart des Rennens erwirkt. "Die Querelen am Start haben mich genervt. Durch die Spielchen der Konkurrenz und den Rennabbruch habe ich mich zu sehr beeindrucken lassen", gab Schulze zu. Drysdale brachte der Vorfall hingegen nicht aus der Spur. Er siegte auf seiner Hausstrecke vor dem Europameister Ondrej Synek aus Tschechien.

Im Gegensatz zu Schulze erreichten Andreas Kuffner und Eric Johannesen im Zweier ohne Steuermann sowie der Leichtgewichts-Vierer mit den Saarbrückern Martin und Jochen Kühner, Jost Schömann-Fink sowie dem Hamburger Bastian Seibt das Finale am Samstag. Vor allem dieses Boot, immerhin Titelverteidiger, rechnet sich Medaillenchancen aus. "In diesem Feld ist alles möglich. Wir können gewinnen, aber auch Sechster werden", sagte Martin Kühner. dpa

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