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Royals verlieren erneut gegen Wasserburg

Saarlouis. Die Saarlouis Royals sind in der Endrunde um die deutsche Meisterschaft ausgeschieden. Gestern Abend verloren die Basketballerinnen in der Stadtgartenhalle auch das zweite Halbfinal-Spiel gegen den TSV Wasserburg - diesmal mit 57:78. Bereits am vergangenen Montag hatte Saarlouis beim Meister eine klare Niederlage (62:88) kassiert. Tobias Fuchs

Vor heimischem Publikum konnte die Mannschaft von Trainer Hermann Paar die ersten Minuten offen gestalten. Im ersten Viertel stand es zwischenzeitlich 8:9 - anders als in der ersten Partie, als die Royals zu Beginn mit 0:11 in Rückstand geraten waren.

Paar hatte in der Defensivarbeit die Körperlichkeit vermisst. Auch gestern wusste sich Wasserburg unter dem Korb besser durchzusetzen, seine Größenvorteile zu nutzen. Stiche setzten die Gäste außerdem aus der Distanz. Dagegen fehlte es den Royals an Treffsicherheit. Bezeichnend: Portia Durrett machte in der ersten Hälfte aus elf Versuchen nur sechs Punkte. Trotzdem war die US-Amerikanerin bis dahin die beste Werferin ihres Teams. Daneben sorgten Angela Tisdale und Levke Brodersen, die eine gute Leistung zeigte, mit zwei Dreiern dafür, dass die Royals nicht völlig den Anschluss verloren. Zur Halbzeit lagen sie mit 21:42 zurück.

Ein anderes Bild bot das dritte Viertel: Tisdale leitete mit schnellen vier Punkten eine kleine Aufholjagd ein. In der Abwehr zeigte sich Saarlouis verbessert, entschied diesen Abschnitt mit 19:12 für sich. Doch Wasserburg ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, zog mehr als verdient in die Finalrunde ein. Für die Royals geht es ebenfalls weiter, aber nur noch um Platz drei der Bundesliga.