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Royals verkaufen sich ordentlich

Royals verkaufen sich ordentlich

Die Basketballerinnen des TV Saarlouis haben am vierten Bundesliga-Spieltag ihre erste Saison-Niederlage hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer René Spandauw unterlag dem großen Meisterschafts-Favoriten TSV Wasserburg mit 73:92 (Halbzeit 40:55).Dabei verkauften sich die Royals gerade im ersten Viertel richtig teuer.

Allen voran Stina Barnert, vor der Saison aus Wasserburg nach Saarlouis zurückgekehrt, war sichtlich gewillt, ihrem alten Verein zu zeigen, was sie drauf hat. Die Aufbauspielerin der Royals traf bis zur Halbzeit sieben von sieben Würfen - eine traumhafte Bilanz. Darunter war auch ein Dreipunktewurf, den Barnert mit der Schluss-Sirene des ersten Viertels in den Wasserburger Korb zum 22:23 nagelte. Ein erstaunlich knapper Zwischenstand, der das Wasserburger Star-Ensemble offenbar mächtig ärgerte. Mit Wut im Bauch und hoch konzentriert überrollten Emma Jean Cannon und Co. die Royals in den ersten vier Minuten mit einem 14:0-Lauf. Mit dieser Serie zog Wasserburg den Royals den Zahn, und die Vorentscheidung war zur Halbzeit gefallen. Erfreulich: Die mit nur acht Spielerinnen angetretenen Royals gestalteten das dritte und vierte Viertel offen (16:17, 17:20) und hielten die Höhe der Niederlage im Rahmen.

Beste Werferinnen bei den Royals waren Kayla Tetschlag (20 Punkte, acht Rebounds) und Stina Barnert (15 Punkte, fünf Assists), bei Wasserburg ragte Emma Jean Cannon (24 Punkte, 14 Rebounds) heraus.