Royals treffen auf Europa-Auswahl

Saarlouis. Langsam, aber sicher nimmt der Basketball-Bundesligist Saarlouis Royals Fahrt auf

Saarlouis. Langsam, aber sicher nimmt der Basketball-Bundesligist Saarlouis Royals Fahrt auf. Nach dem Weckruf durch zwei Niederlagen in Meisterschaft und Europapokal bei Ibiza Sport Island (69:70) und gegen den TSV Wasserburg (66:77) zeigte sich die Mannschaft von Trainer René Spandauw (Foto: SZ) zuletzt verbessert und fuhr sowohl im Europapokal gegen Nyon Basket (88:56) als auch in der Liga bei NB Oberhausen (94:80) klare Siege ein.

"Seit der zweiten Halbzeit gegen Wasserburg vor knapp zwei Wochen, als wir die Partie nach 22 Punkten Rückstand fast noch gedreht haben, haben wohl einige ihre Einstellung geändert und den Ernst erkannt, mit dem sie bei der Sache sein sollten", analysiert Spandauw. Es läuft also scheinbar in die richtige Richtung. Doch das könnte beim dritten Auftritt im Europapokal morgen, 18 Uhr, beim polnischen Vertreter CCC Polkowice nicht reichen. Denn der Tabellendritte in einer der stärksten Ligen Europas gilt als Anwärter auf den Sieg im Europapokal.

"Die haben schätzungsweise etwa den vier- bis fünffachen Etat von uns, also bestimmt knapp 1,5 Million Euro. Das heißt auch hauptamtliche Geschäftsführer, zwei hauptamtliche Trainer. Sogar die Physiotherapeuten sind dort angestellt. Das sind andere Dimensionen", erklärt Spandauw. Von den Spielerinnen ganz zu schweigen: Der Kader der Polinnen ist eine Auswahl europäischer Nationalspielerinnen, verstärkt durch zwei US-Amerikanerinnen. Umso mehr überraschte es, dass Polkowice gegen Ibiza Probleme hatte und nur mit 48:44 gewann. "Das ist für mich unerklärlich", wunderte sich der Royals-Trainer, sagt aber: "Wenn wir da gewinnen sollten, wäre das eine Riesen-Überraschung." spr

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