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Royals sorgen sich nicht um den Einzug in die Playoffs

Kayla Tetschlag (rechts) ist eine der wenigen Topspielerinnen der Royals, die bisher noch nicht ausgefallen sind. Foto: Ruppenthal
Kayla Tetschlag (rechts) ist eine der wenigen Topspielerinnen der Royals, die bisher noch nicht ausgefallen sind. Foto: Ruppenthal FOTO: Ruppenthal
Saarlouis. Die Saarlouis Royals mussten zuletzt immer wieder auf verletzte Leistungsträgerinnen verzichten. Trotz der deshalb mageren Punkteausbeute sind sie zuversichtlich, sich für die Meisterschaftsendrunde zu qualifizieren. aub

Die Verletzungssorgen bei den Bundesliga-Basketballerinnen des TV Saarlouis reißen auch vor dem Heimspiel gegen die Friendsfactory Baskets aus Nördlingen an diesem Sonntag (15 Uhr) nicht ab. War es erst Keisha Hampton, die länger passen musste (Pferdekuss im Oberschenkel), fiel vor zwei Wochen auch Brittany Kennedy (Schulterprellung) aus. Seit vergangener Woche sind Jamailah Adams, Kimberly Pohlmann und Sandra Wimmer erkrankt. "Da merkst du schon, dass unser Kader sehr dünn ist", sagt Royals-Trainer René Spandauw.

Dabei hatte es Ende Januar noch so gut ausgesehen, als sich die Royals kurz nach der Winterpause den Einzug ins Final-Four des DBBL-Pokals sicherten und in der Liga zwischenzeitlich auf dem vierten Tabellenplatz kletterten. Fünf Wochen später, nach zuletzt vier Niederlagen in fünf Spielen, sind die Saarlouis Royals Tabellensiebter. "Ich mache mir überhaupt keine Sorgen, die Playoffs nicht zu erreichen", sagt Spandauw. Denn auch jetzt wären die Royals noch für die Meisterschafts-Endrunde der besten Acht qualifiziert, ohne in der ersten Runde gleich auf den scheinbar übermächtigen Tabellenführer aus Wasserburg zu treffen. Dieses Schicksal erwartet den Tabellenachten.

"Wir können jede Mannschaft schlagen, wenn alle fit und gesund sind", sagt Spandauw, "genauso können wir aber auch gegen jede Mannschaft verlieren, wenn uns Schlüsselspielerinnen fehlen". Wie die letzten vier Niederlagen gegen Marburg (59:79), Langen (63:74), Herne (70:94) und Chemnitz (67:88) gezeigt haben. "Die Richtung sind klar die Playoffs", sagt Spandauw, "deshalb ist es ganz wichtig, dass wir am Sonntag gewinnen". Denn Nördlingen steht als Tabellen-Neunter nur zwei Punkte hinter den Royals punktgleich mit dem USC Freiburg (8.) und Oberhausen (10.). "Es wäre schön, wenn wir von den letzten vier Spielen noch drei gewinnen können", sagt Spandauw, "dann wären wir sicher drin". Bis dahin müssen "nur" noch alle Spielerinnen fit werden.