Royals siegen im ersten Europacup-Heimspiel

Saarlouis. Die Saarlouis Royals haben sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Der deutsche Meister und Pokalsieger im Frauen-Basketball gewann sein erstes Heimspiel im Europapokal gegen den Schweizer Vertreter Nyon Basket in überzeugender Manier mit 88:56 (43:25). Das Team scheint nach zwei Pleiten in Folge in Liga und Europapokal nun wieder in der Erfolgsspur zu sein

Saarlouis. Die Saarlouis Royals haben sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Der deutsche Meister und Pokalsieger im Frauen-Basketball gewann sein erstes Heimspiel im Europapokal gegen den Schweizer Vertreter Nyon Basket in überzeugender Manier mit 88:56 (43:25). Das Team scheint nach zwei Pleiten in Folge in Liga und Europapokal nun wieder in der Erfolgsspur zu sein. Zumindest gefiel Trainer René Spandauw die Reaktion, die seine Mannschaft nach der unglücklichen Niederlage auf Ibiza und der Pleite gegen Wasserburg am Sonntagabend vor 800 Zuschauern in der Stadtgartenhalle zeigte: "Vor allem mental war das sehr gut und sehr wichtig, auch wenn wir spielerisch immer noch einige Fehler gemacht haben."

Doch größtenteils lief alles wie am Schnürchen: Von Beginn an setzte Saarlouis die körperlich unterlegenen Schweizerinnen unter Druck und führte schnell mit 15:2. Vor allem die gefährlichen Dreipunkte-Schützinnen der Gäste kamen überhaupt nicht ins Spiel. Beim Stand von 29:8 schien sich bereits ein Debakel für Nyon anzudeuten, doch dann ließ Saarlouis etwas in der Intensität nach, so dass die Gäste auf 22:33 verkürzen konnten. Aber das war nur ein kurzes Strohfeuer, denn die Royals drückten in der Folge weiter aufs Tempo. Bis zum 47:34 blieb das Spiel noch offen, dann entschied Saarlouis mit einer 13:2-Serie die Partie frühzeitig.

Bei den Royals punkteten insgesamt sechs Spielerinnen zweistellig, beste Werferin war die seit Wochen in bestechender Form agierende Petra Manakova mit 19 Zählern. "Es ist unser Ziel, Nyon zwei Mal zu schlagen, und zu Hause gegen Ibiza zu gewinnen. Da liegen wir bisher im Soll", meinte Kapitän Romy Bär. "Und mal sehen, was wir noch gegen die Polinnen ausrichten können."

Doch bevor es kommende Woche ins besagte Podgorice geht, steht am Samstag die Bundesliga-Partie bei New Basket Oberhausen an.

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