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Royals kassieren in Freiburg die erste Saison-Niederlage

Royals kassieren in Freiburg die erste Saison-Niederlage

Freiburg/Saarlouis. Im fünften Saisonspiel hat es nun auch die Basketballerinnen der Saarlouis Royals erwischt: Der deutsche Meister und Pokalsieger unterlag im Spitzenspiel beim USC Freiburg mit 68:83 (36:49) und muss sich die Tabellenführung nun mit Freiburg und dem BC Marburg teilen

Freiburg/Saarlouis. Im fünften Saisonspiel hat es nun auch die Basketballerinnen der Saarlouis Royals erwischt: Der deutsche Meister und Pokalsieger unterlag im Spitzenspiel beim USC Freiburg mit 68:83 (36:49) und muss sich die Tabellenführung nun mit Freiburg und dem BC Marburg teilen. Für Royals-Trainer René Spandauw kam die Niederlage nicht überraschend, hatte er im Vorfeld doch vor den Breisgauerinnen gewarnt und sie als heißen Titelanwärter auf der Rechnung. "Heute konnte man sehen, was eine unterschiedliche Personalsituation ausmachen kann. Freiburg hat im Vergleich zur letzten Saison drei gute Spielerinnen dazubekommen, bei uns fehlen zwei", erklärt der Holländer.Doch das erklärt nur teilweise die desolate Abwehrleistung in der ersten Hälfte und die "schlampige" (Spandauw) Offensive in den zweiten 20 Minuten. "Wir haben in der ersten Hälfte schlichtweg überhaupt nicht verteidigt. Schon im ersten Freiburger Angriff haben wir drei Fehler gemacht. Ich hätte eigentlich schon nach 17 Sekunden meine erste Auszeit nehmen müssen", ärgerte sich Spandauw. Tat er aber nicht, und so zogen die Gastgeberinnen dank einer überragenden Wurfquote von fast 70 Prozent schnell auf 27:9 davon. Freiburg traf in Person der US-Amerikanerin Sarah Hayes sogar einen Wurf im Fallen. Die Royals spielten in der Folge zwar etwas besser mit, aber immer, wenn sie wieder etwas herankamen (31:25, 14. Minute), konnte der USC kontern und sich wieder absetzen. Vor allem auch deshalb, weil Saarlouis viele einfache Punkte liegen ließ: "Wir haben es geschafft, bestimmt acht freie Korbleger nicht reinzumachen. Diese Punkte fehlen natürlich am Ende", sagt Spandauw. Die letzte Chance der Royals kam im letzten Viertel. Beim Stand von 73:62 schafften sie es, dass Freiburg über drei Minuten lang keinen Punkt erzielte - aber die Royals brachten selbst nichts Zählbares zustande. Mit 16 Punkten, acht Rebounds und neun Vorlagen war Romy Bär wieder beste Saarlouiserin."Es war klar, dass irgendwann eine Niederlage kommen würde", fasst René Spandauw zusammen. "Jetzt bin ich gespannt, wie die Mannschaft darauf reagiert. Sie muss merken, dass sie sich nicht durchwurschteln kann. Sie muss sich entwickeln und sich ständig verbessern wollen. Das war auch im vergangenen Jahr der Schlüssel, nur so konnten wir Meister und Pokalsieger werden." spr