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Royals fühlen sich gestärkt

Royals fühlen sich gestärkt

Saarlouis. Nach dem mäßigen Start in die Bundesliga mit drei Niederlagen in den ersten vier Spielen sind die Basketballerinnen der Saarlouis Royals am Mittwochabend in der zweiten Runde des Pokalwettbewerbs ausgeschieden. Die Royals mussten sich Erstliga-Tabellenführer USC Freiburg mit 66:75 (35:38) geschlagen geben

Saarlouis. Nach dem mäßigen Start in die Bundesliga mit drei Niederlagen in den ersten vier Spielen sind die Basketballerinnen der Saarlouis Royals am Mittwochabend in der zweiten Runde des Pokalwettbewerbs ausgeschieden. Die Royals mussten sich Erstliga-Tabellenführer USC Freiburg mit 66:75 (35:38) geschlagen geben. Dabei spielte Saarlouis engagiert und selbstbewusst, verteidigte gut, nur in der Offensive fehlten in den letzten drei Minuten das letzte Quäntchen Glück und die Präzision. Denn bis drei Minuten vor dem Ende stand es noch 60:60."Letztlich war es die Erfahrung, die Freiburg zum Sieg geführt hat", erklärte Trainer René Spandauw. Enttäuscht waren die Royals, aber sie haben gespürt, dass sie mithalten konnten und ein Sieg möglich gewesen wäre. "Es ist schade, dass wir ausgeschieden sind, vor allem weil wir so nah dran waren", sagte Spielerin Laura Rahn: "Man hat gesehen, dass wir wieder einen Schritt nach vorne gemacht haben."

Die Royals kamen im letzten Viertel sehr früh auf ihre fünf Mannschaftsfouls, was die Freiburgerinnen bei jedem weiteren Foul an die Freiwurflinie führte. Auch Neuzugang Kenyatta Shelton (Foto: SZ/Verein) konnte daran noch nichts ändern. Die Royals hatten die US-Amerikanerin, 24 Jahre alt und 1,84 Meter groß, kurzfristig verpflichtet. "Eine Wand unter den Brettern", erklärte Spandauw. Shelton soll die langzeitverletzte Paige Mintun ersetzen.

Am morgigen Samstag um 16.30 Uhr müssen die Royals in der Liga beim Tabellendritten Rhein-Main Baskets antreten. "Es wird diese Saison keine leichten Spiele für uns geben", sagte Spandauw. Trotz der Pokalpleite sehen sich die Saarlouiserinnen gestärkt für die Partie. aub