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Röchling Völklingen startet bei TuS Koblenz in die Oberliga-Restsaison

Fußball-Oberliga : Der Blick von Röchling Völklingen geht Richtung Abstiegszone

Es war eine Vorbereitung „mit Höhen und Tiefen“, sagt Justin-Maurice Erhardt vor dem Restrunden-Auftakt des SV Röchling Völklingen. Der 22-Jährige, der den Fußball-Oberligisten zusammen mit Mittelfeldspieler Nico Zimmermann trainiert, spielt mit Röchling an diesem Samstag, 29. Februar, um 15.30 Uhr bei der TuS Koblenz.

Während die sich als Tabellensechster noch Chancen auf die Rückkehr in die Regionalliga macht, steht die Saison für Röchling unter einem anderen Stern: Als Tabellenelfter und bei bis zu fünf Absteigern liegt der SV Röchling nur vier Zähler vor der gefährlichen Zone – die Zielsetzung beim amtierenden Vizemeister ist daher klar. „Wir wollen frühestmöglich die nötigen Punkte für den Ligaverbleib holen und auf keinen Fall unten reinrutschen“, sagt Erhardt.

In Koblenz tritt der SV Röchling Völklingen als Außenseiter an. „Es wird verdammt schwierig, dort was mitzunehmen“, sagt Erhardt – und ergänzt: „Das erste Spiel ist immens wichtig – und es kann uns enorm weiterhelfen, wenn wir dort direkt punkten.“ Mut macht unter anderem das Testspiel gegen Regionalliga-Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken (0:3), in dem der Oberligist eine gute Defensivleistung gezeigt hat. Die Partie zählt Erhardt zu den Höhen der Vorbereitung. Zu den Tiefen zählen etwa die vielen Ausfälle im ohnehin kleinen Kader. „Was das angeht, war die Vorbereitung sicher nicht ideal. Dennoch sehe ich uns insgesamt ganz gut gewappnet“, ergänzt Erhardt, der in der Winterpause sechs Abgänge zu verzeichnen hatte, in Philipp Mandla vom TuS Haltern und Sebastian Brenner vom FK Pirmasens aber nur zwei neue Spieler hinzubekam. Das liegt nicht zuletzt am laufenden Verfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung, das den Verein und die Planung belastet (wir berichteten). „Da gibt es keine neuen Erkenntnisse“, sagt Röchling-Geschäftsführer Wolfgang Brenner zu dem Verfahren.

In Koblenz muss Erhardt ohne den an einer Sehnenverletzung laborierenden Verteidiger Lars Birster und den erkrankten Mittelfeldspieler Leon Heine planen. Wann die langzeitverletzten Routiniers Rouven Weber und Felix Dausend zurückkehren, steht in den Sternen. Kevin Saks, der einzig echte Stürmer im Aufgebot, wird trotz fehlender Spielpraxis wegen eines Muskelfaserrisses mit nach Koblenz reisen.