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Ringer-Bundesliga schrumpft auf neun Mannschaften

Ringer-Bundesliga schrumpft auf neun Mannschaften

Rie RWG Mömbris-Königshofen zieht sich nach 30-jähriger Zugehörigkeit aus der Ringer-Bundesliga zurück. Nach Beratungen der Geschäftsleitung der GmbH sowie den Vorständen der Vereine KSC Germania Mömbris und SV Königshofen haben die Verantwortlichen ihre Entscheidung auf der Internetseite der RWG bekannt gegeben.

Damit startet die neue eingleisige Bundesliga, zu der auch der KSV Köllerbach zählt, mit nur noch neun Mannschaften.

Die RWG nannte als Gründe für den Rückzug, man wolle dem stetigen Wettrüsten nicht mehr folgen. Die Einbußen durch rückläufige Zuschauerzahlen sowie das zweimalige Nichterreichen des Halbfinales in Folge hätten finanziell nicht kompensiert werden können. Hinzu käme, dass sich die Sponsorenakquise extrem schwer gestaltete und neue Sponsoren nicht gewonnen werden konnten. "Wir streben durch diese Maßnahme einen Neuaufbau in der hessischen Oberliga an", heißt es in einer Erklärung.

In der abgelaufenen Saison besiegelte eine Niederlage in Mömbris das Ausscheiden des KSV Köllerbach in der Hauptrunde. Aber auch für die RWG-Mannschaft reichte es nicht für das Halbfinale. Unterdessen stehen Titelverteidiger ASV Nendingen und Vize-Meister Germania Weingarten zum dritten Mal in Folge im Finale um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Im Halbfinale gewannen die Nendinger gegen den KSV Ispringen (20:6 und 11:9). Weingarten setzte sich gegen Mainz (11:9 und 17:8) durch.