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Regionalliga Südwest: SV Elversberg empfängt Kickers Offenbach am Montag

Kostenpflichtiger Inhalt: Fußball-Regionalliga Südwest : Die SVE sucht Lösungen für die Offensive

Fußball-Regionalligist Elversberg empfängt am Montagabend Kickers Offenbach zum Live-Spiel im TV. Trainer Steffen lässt Standardsituationen üben.

Schlechte Laufwege, ungenaue Pässe und unterirdische Standards – oder mit 387 Minuten ohne Gegentor die aktuell beste Abwehr im deutschen Profifußball. So richtig greifen kann man Fußball-Regionalligist SV Elversberg nach den ersten beiden Spielen nach der Winterpause noch nicht. In der Defensive brennt überhaupt nichts an. Aber in der Offensive fehlt der bekannte Druck und die Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor. „Beide Gegner standen so extrem tief und haben überhaupt nichts riskiert. Da war es schwer, in unser normales Spiel zu finden. Trotzdem hatten wir sehr viele Torchancen. Wenn wir in Führung gehen, läuft das alles anders“, sagt SVE-Trainer Horst Steffen.

An diesem Montag (20.15 Uhr/Sport1), empfängt die SVE die Offenbacher Kickers im Stadion an der Kaiserlinde. Es wäre eine logische Konsequenz, wenn sich auch die Offenbacher weit in die eigene Hälfte zurückziehen und auf eine weiterhin unglückliche SVE-Offensive hoffen. Andererseits trainierte der neue Kickers-Coach Angelo Barletta in der Hinrunde noch Ligakonkurrent FC Bayern Alzenau und ließ dort sogar die Abstöße kurz ausführen und suchte spielerische Lösungen.

„Ich bin auch darauf gespannt, was die Offenbacher bei uns machen. Ich kann es verstehen, dass die Mannschaften gegen uns sehr defensiv spielen. Es liegt nun an uns, dafür Lösungen zu finden“, sagt Steffen, der am vergangenen Dienstag seinen 51. Geburtstag feierte. Eine Lösung wären Standards, doch sowohl die Eckbälle als auch die Freistöße finden zurzeit ihr Ziel nicht. „Wir haben in dieser Woche neue Schützen und neue Varianten ausprobiert. Mehr verrate ich nicht. Ich bin schon froh, wenn die Bälle in die richtigen Zonen geschlagen werden“, sagt der Trainer und fügt hinzu: „Wir haben uns im Training viel mehr um Lösungen aus dem Spiel gekümmert. Ich bleibe dabei und sage, dass wir nicht schlecht aus der Winterpause gekommen sind. Wir haben mit Chance Simakala und Lion Schweers zwei Neue in der Mannschaft, die unsere Abläufe auch erst kennenlernen müssen.“

Nach dem Patzer des 1. FC Saarbrücken in Walldorf (0:1) könnte die SVE mit einem Sieg auf drei Punkte an den Klassenprimus heranrücken. Steffen interessiert sich aber „mehr für unsere beiden nächsten Spiele. Ich habe unter der Woche auch erst einen Tag später mitbekommen, dass Steinbach gegen Ulm verloren hat, und habe mich gewundert. Was unsere Gegner machen, können wir ohnehin nicht beeinflussen. Ich bin da relativ entspannt“, sagt der Krefelder gelassen. Er glaubt, dass sich die Live-Übertragung im TV positiv auswirken kann, da sich jeder Spieler noch mehr in der Öffentlichkeit präsentieren kann.

Innenverteidiger Torben Rehfeldt kehrt nach seiner Gelbsperre wieder zurück in die Startelf. Der Einsatz von Rechtsaußen Manuel Feil (Probleme am Sprunggelenk) ist fraglich.