Regionalliga 1. FC Saarbrücken siegt mit 3:1 bei Rot-Weiß Koblenz

Fußball-Regionalliga : Der FCS muss beim Sieg in Koblenz zittern

Tabellenführer Saarbrücken gewinnt bei Kellerkind Rot-Weiß mit 3:1 (1:0). Fejzullahu und Jacob (2) treffen, späte Siegtore.

Sechstes Spiel – sechster Sieg. Tabellenplatz eins. Das sind die positiven Fakten beim Fußball-Regionalligisten 1. FC Saarbrücken nach dem 3:1 (1:0)-Sieg im Nachholspiel beim Aufsteiger und Vorletzten TuS Rot-Weiß Koblenz. Denn 1182 Zuschauer (600 FCS-Fans) im Stadion Oberwerth – darunter auch der frühere FCS-Trainer und Sportdirektor Milan Sasic – sahen am Dienstagabend kein gutes Spiel des Titelfavoriten.

FCS-Trainer Dirk Lottner hatte seine Startelf gegenüber dem 3:1-Heimerfolg gegen Astoria Walldorf auf vier Positionen verändert. Jayson Breitenbach spielte rechts statt Tobias Jänicke, José Pierre Vunguidica ersetzte links Mario Müller. Mergim Fejzullahu kam für Spielmacher Markus Mendler in die Startformation und Fabian Eisele für Sebastian Jacob. Es dauerte fast eine halbe Stunde, bis der Favorit Fahrt aufnahm. Fejzullahus Flachschuss war nicht nur der erste auf, sondern dann auch gleich ins Tor von Koblenz-Torwart Hrvoje Vincek – das 1:0 für den FCS nach 29 Minuten.

Lottners Halbzeitansprache nach der mageren ersten Hälfte dürfte entsprechend gewesen sein. Zumal seine Mannschaft den tapfer kämpfenden Gastgebern sogar zwei Möglichkeiten eröffnete. Nach einer Ecke ging Jordi Arndts Direktabnahme übers Tor (16.). Ein Ballverlust von Vunguidica und ein eher zurückhaltendes Zweikampfverhalten führten zur knapp vergebenen Schusschance von Hendrik Hillen (28.).

Die zweite Hälfte begann nur wenig besser. Jurchers Schuss parierte Vincek (52.), praktisch im Gegenzug köpfte Hillen freistehend knapp über FCS-Torwart Daniel Batz. Nach einer Stunde kamen dann Sebastian Jacob für Eisele und Kianz Froese für Fejzullahu. Das Tor erzielte aber Hillen. Nach einem katastrophalen Fehler von Christopher Schorsch umkurvte der Koblenzer Batz und schob den Ball über die Linie – das 1:1 (64.) war nicht unverdient.

Die Reaktion des FCS kam erst in der Schlussphase. Der ebenfalls eingewechselte Mario Müller wurde im Strafraum gelegt. Jacob schoss den fälligen Elfmeter zunächst auf Vinceks Hände und traf per Nachschuss zum erlösenden 2:1 ins Netz (83.). Drei Minuten später traf Jacob dann nach Hackentrick von Jurcher zum 3:1. Es war ein echter Arbeitssieg.

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