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Regionalliga: 1. FC Saarbrücken gewinnt gegen FSV Frankfurt 1:0

Kostenpflichtiger Inhalt: Regionalliga Südwest : FCS setzt sich gegen FSV Frankfurt durch

Der 1. FC Saarbrücken hat das erste von 14 Endspielen um den Aufstieg in die 3. Fußball-Liga für sich entschieden.

Der Tabellenführer der Fußball-Regionalliga Südwest setzte sich vor 2620 Zuschauern am Bornheimer Hang gegen den FSV Frankurt mit 1:0 (1:0) durch.  

FCS-Trainer Lukas Kwasniok musste kurz vor der Partie umstellen. Fanol Perdedaj's Wade zwickte erneut, das bedeutete Bank statt Startelf für den Berliner mit kosowarischen Wurzeln. Nino Miotke rückte neben Manuel Zeitz ins defensive Mittelfeld. Steven Zellner spielte vorne mit Fabian Eisele. Ansonsten startete der Tabellenführer wie erwartet mit Daniel Batz im Tor, der Abwehr mit Anthony Barylla, Christopher Schorch, Boné Uaferro und Mario Müller. Die Außenbahnen besetzten Marcus Mendler und Tobias Jänicke.

Mendler war es dann auch, der das 1:0 vorbereitete. Im Gegenpressing eroberte der Linksfuß den Ball, passte auf Eisele. Der scheiterte an FSV-Schlussmann Kenan Mujezinovic, doch Mendler war durchgelaufen und drückte den Abpraller aus elf Metern in die Maschen.

Nach der Pause und mit Rückenwind erhöhte der FCS auf einer katastrophalen Spielfläche den Druck. Nach einer Ecke von Mendler (56.) herrschte heilloses Chaos im FSV-Strafraum. Doch weder Schorch noch Eisele per Fallrückzieher brachte den Ball über die Linie. Drei Minuten später strich ein Schuss von Zeitz die berühmten Zentimeter am Tor vorbei.

Nach gut einer Stunde brachte Kwasniok dann Gillian Jurcher für Eisele und damit noch mehr Tempo auf den Platz. Das zeigte sich wenige Minuten später. Zellner schickte Jurcher, dessen Abschluss knapp am Giebel des Frankfurter Gehäuses vorbeiflog.

20 Minuten vor dem Ende kam dann Timm Golley für den glücklosen Jänicke, fünf Zeigerumdehungen später Perdedaj für Miotke. Saarbrücken schien in dieser Phase das Heft des Handelns aus der Hand zu geben. Frankfurt mühte sich, die Gäste brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Beim Punktspieldebüt von Trainer Kwasniok war nicht alles Gold, aber danach fragt schon am Montag niemand mehr. Die über 1000 mitgereisten FCS-Fans ohnehin nicht, denn sie feierten einen letztlich verdienten Erfolg ihrer Mannschaft.