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Rechtsstreit zwischen DFB und Hans geht erneut vor Gericht

Frankfurt. Der Rechtsstreit zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und seinem ehemaligen Vize-Generalsekretär Stefan Hans geht in die nächste Runde. Das Arbeitsgericht Frankfurt erklärte die fristlose Kündigung des langjährigen DFB-Mitarbeiters, der im November 2015 im Zuge der WM-Affäre 2006 entlassen worden war, in einem Teilurteil für rechtswidrig. Die nächste Verhandlung findet am 8. November statt. "Das Gericht hat lediglich ein Teilurteil verkündet, über die Wirksamkeit der ordentlichen Kündigung wird erst im Rahmen einer Beweisaufnahme entschieden", teilt der DFB mit. sid

Im Kern geht es darum, dass der Bliesener Hans im Archiv auf ein brisantes Dokument gestoßen sein soll. Ihm wurde seitens des DFB vorgeworfen, seine Vorgesetzten nicht umgehend informiert zu haben - und er wurde deshalb fristlos gekündigt.