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RB Leipzig mischt weiter die Bundesliga kräftig auf

RB Leipzig mischt weiter die Bundesliga kräftig auf

Nachdem Emil Forsberg, Timo Werner und Co. den nächsten Traditionsclub auf die Hörner genommen hatten, wurden die Helden des etwas anderen Aufsteigers RB Leipzig urplötzlich ganz zahm. "Wir dürfen es nicht überbewerten", sagte Werner brav nach dem 4:0 (0:0) der Bullen beim Hamburger SV . Von einem Höhenflug war bei den Sachsen keine Spur.

Dabei hatte der nächste beeindruckende Coup eine Woche nach dem Ausrufezeichen gegen Borussia Dortmund (1:0) erneut Hinweise darauf gegeben, welch gute Rolle das Fußball-Projekt aus Sachsen schon in der ersten Bundesliga-Saison spielen kann. Auch Trainer Ralph Hasenhüttl wirkte überhaupt nicht euphorisch. Eher wie im Tunnel. "Kurz vor der Halbzeit hätten wir eigentlich in Rückstand geraten müssen", sagte Hasenhüttl mit kritischem Unterton.

Als der HSV, der kurz vor dem Wechsel durch Aaron Hunt die bis dato größte Chance vergeben hatte (45.+2), in der zweiten Hälfte immer ungeduldiger das Tor der Gäste attackierte, konterte der Club des Brause-Milliardärs Dietrich Mateschitz den Bundesliga-Dino eiskalt aus. Der schwedische Nationalspieler Forsberg, erstmals für die Startelf nominiert, sorgte in der 66. Minute per Foulelfmeter für die Führung der Gäste. Nach einem Kopfball von Kapitän Willi Orban erhöhte Werner kurz darauf auf 2:0 (72.), fünf Minuten später traf der Zugang vom VfB Stuttgart erneut. In der Nachspielzeit sorgte der ebenfalls eingewechselte Davie Selke für das vierte Tor (90.+2). Schon am Mittwoch (20 Uhr/Sky) gegen Borussia Mönchengladbach kann sich RB erneut von seiner wilden Seite zeigen und den nächsten Traditionsverein schlagen.