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Rassismus in Montenegro? England entsetzt nach Spiel in EM Qualifikation

Favoriten siegen in EM-Qualifikation : England entsetzt wegen Rassismus-Fall in Montenegro

Weltmeister Frankreich und England haben in der EM-Qualifikation die nächsten Favoritensiege gefeiert, Europameister Portugal hat den nächsten Rückschlag erlebt. Beim Titelverteidiger wurde der fünfmalige Weltfußballer Cristiano Ronaldo beim 1:1 gegen Serbien ausgewechselt.

Wegen einer leichten Muskelverletzung am rechten Oberschenkel muss Juventus Turin jetzt um ihn bangen. Portugal blieb damit nach dem 0:0 in der Ukraine in der Gruppe B erneut ohne Sieg. Dagegen feierte die Équipe Tricolore beim 4:0 gegen den EM-Viertelfinalisten Island den zweiten Sieg und setzte sich gemeinsam mit der Türkei an der Spitze von Gruppe H fest.

England drehte in Montenegro einen Rückstand, siegte auch in der Höhe verdient 5:1 und behauptete damit die Tabellenspitze in Gruppe A. In England herrscht derweil Entsetzen, weil Danny Rose wie mehrere andere Nationalspieler rassistisch beleidigt worden sein soll. Die Europäische Fußball-Union (Uefa), mit eigenem Beobachter vor Ort und von England umgehend alarmiert, hat ein Verfahren eröffnet. Nationaltrainer Gareth Southgate meinte: „Ich weiß, was ich gehört habe. Aus meiner Sicht gibt es keinen Zweifel.“ Zuschauer hätten Affenlaute gemacht, sagte der von Bayern München umworbene Callum Hudson-Udoi (FC Chelsea). „Es regnete Hass“, schrieb der „Telegraph“. Starstürmer Raheem Sterling von Manchester City forderte als Strafe einen Zuschauerausschluss.