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Rallye: Reifenschaden kostet Griebel einen Podiumsplatz auf Gran Canaria

Rallye : Reifenschaden kostet Podiumsplatz

Rallye-EM: Starke Leistung von Marijan Griebel auf Gran Canaria bleibt unbelohnt.

Viele Höhen und einen Tiefpunkt erlebten Rallye-Pilot Marijan Griebel aus Hahnweiler und sein Beifahrer Stefan Kopczyk bei der Rallye „Kanarische Inseln“, dem zweiten Lauf zur Rallye-Europameisterschaft. „Die Rallye verlangt mit ihren schnellen und flüssigen Asphaltstrecken nicht nur einen besonderen Fahrstil, die Strecken verzeihen auch keinerlei Fehler“, wusste Griebel noch von seinem Auftritt im Jahr 2017, der mit Rang elf endete.

Doch bereits beim Test vor der Neuauflage konnte sich der Pfälzer mit seinem Skoda Fabia R5 gut auf die speziellen Gegebenheiten auf Gran Canaria einschießen. Und auch bei der Rallye konnte Griebel das Tempo der Spitze mitgehen und lag nach zehn Wertungsprüfungen auf dem dritten Rang. „Wir sind deutlich schneller als erwartet“, freute sich der Pfälzer. Doch die viele Arbeit und der Einsatz sollten nicht belohnt werden. Auf der vorletzten Wertungsprüfung touchierte Griebel mit der Außenkante eines Reifens einen Felsen – der anschließende Plattfuß machte nahezu alle Hoffnungen zunichte. Griebel und Kopczyk erreichten zwar als Zehnte ihr Minimalziel, doch die Enttäuschung überwog. „Dieser Ausgang ist bitter, vor allem weil wir eine starke Leistung zeigen konnten und ich mit unserem Tempo sehr zufrieden war“, sagte Griebel.

 Bereits am kommenden Wochenende startet der Pfälzer erneut zum Kampf um EM-Punkte. Bei der Rallye Liepaja (24. bis 26. Mai) geht es wieder auf Schotter zur Sache – und die Erinnerungen an den dortigen Junior-Sieg 2016 sind bei Deutschlands schnellstem Polizisten längst noch nicht verblasst. „Das war mein bislang sportlich wertvollster Erfolg“, denkt Griebel gerne an den EM-Lauf in Lettland zurück. Und die Ziele für das Wiedersehen sind klar: „Wir müssen nun eine konstante Rallye fahren und das Punktekonto ordentlich auffüllen. Dass wir jederzeit mithalten können, haben wir bei den ersten beiden Läufen gezeigt.“ Zum Auftakt hatte Griebel bei der Azoren-Rallye Platz sechs belegt – trotz einiger technischer Probleme an seinem Auto.