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Rallye Dakar: Bestürzung über Tod eines Motorradfahrers

Rallye Dakar: Bestürzung über Tod eines Motorradfahrers

Es sollte das Abenteuer seines Lebens werden. Doch nach nur drei Tagen fand die Rallye Dakar für den polnischen Motorrad-Fahrer Michal Hernik ein tragisches Ende. Der 39-Jährige ist am Dienstag aus bislang ungeklärter Ursache gestorben.

Ein Rettungshelikopter fand Herniks leblosen Körper um 16.03 Uhr Ortszeit rund 300 Meter von der Strecke entfernt. Seinen Helm trug er nicht mehr, die Maschine war unversehrt. "Das ist traurig. Jeder Tote ist einer zu viel", sagte Teamchef Sven Quandt von der deutschen Mini-Riege. Insgesamt ist Hernik das 66. Todesopfer der Rallye Dakar .

Über den Hergang der Tragödie lässt sich bislang nur spekulieren. Bekannt ist, dass sich der Vorfall bei Kilometer 206 der dritten Etappe von San Juan nach Chilecito ereignete. Über das Irritrack, eine Art Peilsender, der im Sekundenabstand Signale an eine Überwachungsstelle sendet, wurde das Fehlen Herniks im Ziel bemerkt. Um 15.23 Uhr stieg ein Helikopter in die Luft und wurde 40 Minuten später fündig. Sanitäter konnten nur noch den Tod des KTM-Piloten feststellen. Eine Obduktion soll Aufschluss über die Todesursache geben.