Raketen und Wurfgeschosse werden teuer

Raketen und Wurfgeschosse werden teuer

Frankfurt. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Eintracht Frankfurt an diesem Donnerstag mit einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro belegt. Der Bundesligist wurde dafür bestraft, dass während des Spiels beim FC Schalke (0:1) am 10. Mai aus dem Bereich der Frankfurter Zuschauer ein Feuerzeug auf den Platz geworfen worden war

Frankfurt. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Eintracht Frankfurt an diesem Donnerstag mit einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro belegt. Der Bundesligist wurde dafür bestraft, dass während des Spiels beim FC Schalke (0:1) am 10. Mai aus dem Bereich der Frankfurter Zuschauer ein Feuerzeug auf den Platz geworfen worden war. Außerdem waren in der Partie in Hoffenheim (1:2) am 4. Oktober im Fanblock der Eintracht eine Rauchbombe gezündet und später Wurfgeschosse in Richtung der Hoffenheimer Spieler geworfen worden. Wie das Sportgericht in Frankfurt am Main mitteilte, ist das Urteil rechtskräftig, weil der Verein der Strafe zugestimmt hat. Nach Vorkommnissen während des Bundesliga-Spiels Bayer Leverkusen gegen 1. FC Köln (2:0) am vergangenen Freitag hat der Kontrollausschuss des DFB Geldstrafen gegen beide Clubs beantragt. Das teilte der DFB ebenfalls an diesem Donnerstag mit. Der Ausschuss fordert gegen Leverkusen eine Geldstrafe in Höhe von 10000 Euro. Köln soll 23000 Euro zahlen. Während des Derbys in der Bay-Arena waren im Kölner Fanblock zwei Leuchtraketen und ein Knallkörper gezündet worden, wobei letzterer in Richtung eines Schiedsrichter-Assistenten und des Leverkusener Spielers Michal Kadlec flog. Beide Vereine haben bis zu diesem Montag Zeit, sich zu den Strafanträgen zu äußern. Dass die beantragte Strafe gegen den 1. FC Köln höher ist, begründet der Kontrollausschuss damit, dass bereits während des Kölner Heimspiels gegen den FC Bayern München (0:3) am 13. September von Zuschauerrängen ein leerer Becher in Richtung eines Schiedsrichter-Assistenten geflogen war. dpa

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