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Primstal marschiert nach oben

Primstal marschiert nach oben

Freisen. Mit dem vierten Dreier in Folge hat der VfL Primstal seine Serie in der Fußball-Verbandsliga beim FC Freisen ausgebaut. "Freisen hat in der letzten halben Stunde sehr viel Druck erzeugt. Ein 1:1 wäre deshalb gerecht gewesen", resümierte VfL-Spielertrainer Nicola Lalla. In der ersten halbe Stunde hatten die Primstaler das Geschehen auf dem Rasen klar dominiert

Freisen. Mit dem vierten Dreier in Folge hat der VfL Primstal seine Serie in der Fußball-Verbandsliga beim FC Freisen ausgebaut. "Freisen hat in der letzten halben Stunde sehr viel Druck erzeugt. Ein 1:1 wäre deshalb gerecht gewesen", resümierte VfL-Spielertrainer Nicola Lalla. In der ersten halbe Stunde hatten die Primstaler das Geschehen auf dem Rasen klar dominiert. "Sie haben ruhig und abgeklärt gespielt", befand FCF-Trainer Werner Mörsdorf. In seiner Startelf tauchte Christof Rauber auf, der in einer Blitzaktion vom Saarlandligisten SV Hasborn zurückgekehrt war. Nach zwanzig Minuten mussten die Primstaler ihr taktisches Konzept umbauen. Angreifer Mario Dewes wurde in Anschluss an einem Luftkampf mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert. Freisen kam ab der 30. Minute besser ins Spiel und besaß die Riesenmöglichkeit, in Führung zu gehen (42.). Christian Bur drang nach einem Zweikampf gegen Marc Pesch in den Strafraum ein. Sein Zuspiel auf den freien Steven Klos erfolgte zu spät und obendrein unpräzise. "Die klareren Chancen hatten wir. Wir spielen aber vorne zu kompliziert und zu eigensinnig", kritisierte Mörsdorf deutlich.Einen Fehlpass von Alexander Klos nutzte der Primstaler Außenverteidiger Kristoffer Lauwitz in der 56. Spielminute zum 1:0-Siegtreffer. Lauwitz hatte nach dem Ballgewinn freie Bahn, lief in den Strafraum und schob aus zehn Metern ein. Die Gelegenheit zum Ausgleich vergab Torjäger Sebastian Schad zwei Minuten später. Thomas Maldener blockte im Strafraum seinen Schuss mit dem Arm ab. Den fälligen Handelfmeter schoss Schad am Kasten vorbei.

Freisen erhöhte daraufhin die Schlagzahl, spielte jedoch zu durchsichtig. "Es fehlt uns im Mittelfeld an einem Spieler, der den Rhythmus bestimmt", meinte Mörsdorf. In der Schlussphase versäumte es der VfL, seine Führung zu verdoppeln. Sascha Bottelbergers Zweikampfführung gegen Lalla bewertete der Unparteiische als regelwidrig. Der von Andreas Finkler getretene Foulelfmeter klatschte aber nur an den Innenpfosten des Freisener Gehäuses (81.). frf