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Polter statt Calhanoglu

Kaiserslautern. mire

Fünf Tage nach dem DFB-Pokal-Aus nach Verlängerung bei Bayer Leverkusen (0:2) steht für den Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern an diesem Sonntag wieder der Liga-Alltag vor der Tür. Um 13.30 Uhr tritt der Tabellendritte bei Union Berlin an und will im Aufstiegsrennen weiter Punkte sammeln.

"Es ist die Kunst, wieder umzuschalten, wenn die Gegenspieler nicht mehr Calhanoglu oder Bellarabi, sondern Schönheim und Polter heißen", sagt FCK-Sportdirektor Markus Schupp. Und auch Trainer Kosta Runjaic fordert von seiner Elf, "sofort wieder vom Pokal- in den Ligamodus" zu kommen. Dass sich das kräftezehrende Pokalspiel am Sonntag im Stadion an der Alten Försterei für den FCK als Nachteil erweisen könnte, glaubt Lauterns Rechtsverteidiger Jean Zimmer nicht: "Ich bin ein großer Fan der englischen Liga. Dort ist die kurze Regenerationszeit ganz normal. Außerdem arbeiten wir im Training so, dass am Sonntag jeder wieder fit sein wird."

Verzichten muss der FCK neben Erik Thommy, Marcel Gaus und Dominique Heintz nun aber auch auf Stürmer Simon Zoller, der sich gegen Leverkusen eine Verletzung im Oberschenkel zuzog. Runjaic ist dennoch optimistisch: "Wenn wir in Berlin schon nicht mehr im Pokalfinale stehen können, wollen wir dort wenigstens punkten."