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Platini denkt über 64 Vereine in der Champions League nach

Platini denkt über 64 Vereine in der Champions League nach

München. Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hat sich gegen eine Reform der Fußball-Europapokal-Wettbewerbe ausgesprochen. Das mögliche Aus der Europa League im Jahr 2015 und eine Verdoppelung der Champions-League-Teilnehmer auf 64 Vereine stößt bei den europäischen Topclubs auf Ablehnung. Ins Gespräch gebracht hatte das Uefa-Präsident Michel Platini

München. Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hat sich gegen eine Reform der Fußball-Europapokal-Wettbewerbe ausgesprochen. Das mögliche Aus der Europa League im Jahr 2015 und eine Verdoppelung der Champions-League-Teilnehmer auf 64 Vereine stößt bei den europäischen Topclubs auf Ablehnung. Ins Gespräch gebracht hatte das Uefa-Präsident Michel Platini."Wir sind keine Freunde davon, Qualität zu Lasten der Quantität zu verändern. Wir sind absolut gegen eine Erweiterung der Champions League", sagte Rummenigge nach einem Vorstandstreffen der von ihm angeführten European Club Association (ECA). "Die Champions League ist zurecht die Königsklasse des Clubfußballs, um die wir in der Welt beneidet werden. Es gibt keinen Grund, am Format was zu ändern", betonte Rummenigge.

In einem Interview kündigte Uefa-Chef Platini mögliche Reformen bei den Wettbewerben an. Es sei denkbar, dass die Gruppenphase der Königsklasse von bisher 32 Vereinen auf 64 erweitert werde. Zudem schloss der Franzose die Abschaffung der Europa League nicht aus. Vorerst sei aber nichts beschlossen. dpa