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Piloten erwartet "Staubrennen"

Piloten erwartet "Staubrennen"

Niederwürzbach. Das wird für die wahren Motocross-Fans ein echtes Highlight, und die Herzen werden höher schlagen: Nach langjähriger Abstinenz gastieren beim 48. Pfingst-Motocross des Motorsportclubs Niederwürzbach (MSC) am Pfingstmontag wieder einmal die Gespanne in der Würzbacher Lettkaul

Niederwürzbach. Das wird für die wahren Motocross-Fans ein echtes Highlight, und die Herzen werden höher schlagen: Nach langjähriger Abstinenz gastieren beim 48. Pfingst-Motocross des Motorsportclubs Niederwürzbach (MSC) am Pfingstmontag wieder einmal die Gespanne in der Würzbacher Lettkaul. Die Piloten und ihre Beifahrer zeigen mit ihren halsbrecherischen Manövern und zum Teil aberwitzigen Überholvorgängen Motorsport-Akrobatik pur. Fünfzehn Gespanne gehen auf der ehemaligen Weltmeisterschaftsstrecke an den Start um den Deutschen Motocross-Pokal in der Seitenwagenklasse. Nachdem die Quads in diesem Jahr in Bayern starten, ist der MSC um Clubchef Norbert Dier stolz, die Seitenwagen-Klasse in die Lettkaul geholt zu haben. Das Training beginnt am Montag um acht Uhr, die Rennen dauern von 13 bis 18 Uhr.

Aber auch der Rest des sportlichen Programms kann sich sehen lassen. Über 100 Fahrer insgesamt kämpfen in zwei Soloklassen um Punkte und die Platzierungen auf dem Siegertreppchen. Zum einen geht es um die Deutsche Meisterschaft im Jugendpokal der Klasse bis 85 Kubikzentimeter (ccm). Um Punkte für den Motocross-Pokal Süd wird in der Klasse bis 125 ccm gekämpft. "Wir haben alle Top-Piloten der Szene am Start, das verspricht sicherlich spannenden Motorsport", sagt MSC-Presse- und Streckensprecher Harald Paul. Vor dem Rennen gibt sich Paul sehr optimistisch: "Der Regen hat rechtzeitig aufgehört und wir hatten optimale Bedingungen, die Strecke zu präparieren." Und wenn der Wetterbericht Recht behält, so wird das diesjährige Pfingstrennen wieder unter die Kategorie "Staubrennen" fallen.

Zwar liegt die Strecke "wie eine Autobahn", wie Pressesprecher Paul schwärmt, aber dennoch wird der Staub den Fahrern zu schaffen machen. "Wir werden wohl zwischen den einzelnen Läufen öfters mit dem Wasserfass über die Strecke müssen, um das Gröbste zu verhindern. Aber wer die Lettkaul kennt, der weiß, dass entweder Staub oder Schlamm angesagt sind", lacht der Clubverantwortliche. Die Fahrten mit dem Bewässerungsfass indes sind fest eingeplant: "Wir haben dafür Puffer zwischen den Läufen vorgesehen", bekräftigt Paul. Schon am Morgen beginnen die Piloten mit dem freien und dem Pflichttraining, bevor am Nachmittag die Halbfinal- und Finalläufe in gestartet werden. Zahlreiche Helfer muss der Verein aufbieten, damit die Veranstaltung über die Bühne gehen kann. "Aber der Vorsitzende Norbert Dier und eingespieltes Team sehen auch dem diesjährigen Ereignis mit Gelassenheit entgegen", so Harald Paul. ers