Philipp Wollscheid trifft schon wieder

Wolfsburg. Zwei späte Tore des 1. FC Nürnberg haben die prekäre Situation für Trainer Pierre Littbarski beim deutschen Ex-Meister VfL Wolfsburg verschärft. Dem Interimstrainer droht nach der unglücklichen und bitteren 1:2 (1:1)-Heimpleite in der Fußball-Bundesliga gegen die Überflieger aus Franken der sofortige Rauswurf

Wolfsburg. Zwei späte Tore des 1. FC Nürnberg haben die prekäre Situation für Trainer Pierre Littbarski beim deutschen Ex-Meister VfL Wolfsburg verschärft. Dem Interimstrainer droht nach der unglücklichen und bitteren 1:2 (1:1)-Heimpleite in der Fußball-Bundesliga gegen die Überflieger aus Franken der sofortige Rauswurf. Gestern berieten die Führungsgremien des VfL das weitere Vorgehen. Interimstrainer Littbarski sollte trotz vier Niederlagen in fünf Spielen aber zunächst nicht entlassen werden. Er leitete gestern das Auslaufen der Mannschaft. Als möglicher Nachfolger ist allerdings schon der 68-jährige Hans Meyer im Gespräch.Der VfL hatte gegen Nürnberg stark losgelegt, das 1:0 schoss Mario Mandzukic (22.). Doch zwei Unaufmerksamkeiten nach Standard-Situationen brachten die Wolfsburger um den Lohn ihrer Arbeit. Abwehrspieler Philipp Wollscheid (Foto: dpa/45. Minute) und Per Nilsson (90.) wahrten mit ihren Treffern jeweils in der Nachspielzeit beider Halbzeiten die Europapokal-Chancen der Nürnberger. Für den aus Morscholz stammenden Wollscheid war es nach dem Treffer zum 1:0 beim 5:0 gegen den FC St. Pauli schon sein zweiter Bundesligatreffer binnen einer Woche. "Unsere jetzigen Ergebnisse sind nicht unheimlich, sondern wir haben einfach unser Potenzial genutzt", meinte der 22-jährige Saarländer. dpa

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