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Olympia: Startverbot für Eisschnell-Läuferin Claudia Pechstein

Olympia: Startverbot für Eisschnell-Läuferin Claudia Pechstein

Berlin. Claudia Pechstein hat den juristischen Marathon um ihren sechsten Olympia-Start verloren. Schweizer Bundesrichter lehnten gestern einen Eilantrag der Anwälte der fünfmaligen Eisschnelllauf-Olympiasiegerin ab und raubten ihr auch im Hinblick auf das Hauptverfahren jegliche Illusionen

Berlin. Claudia Pechstein hat den juristischen Marathon um ihren sechsten Olympia-Start verloren. Schweizer Bundesrichter lehnten gestern einen Eilantrag der Anwälte der fünfmaligen Eisschnelllauf-Olympiasiegerin ab und raubten ihr auch im Hinblick auf das Hauptverfahren jegliche Illusionen. Pechstein bleibt damit die erste Athletin, die mit indirektem Beweis aufgrund auffälliger Blutwerte für zwei Jahre gesperrt ist. Bundesrichterin Kathrin Klett begründete die Entscheidung damit, dass der Berlinerin auch im Hauptsache-Verfahren keine Chancen auf Erfolg eingeräumt würden. Pechsteins Anwälte konzentrieren sich nach der Niederlage auf ein Revisionsverfahren vorm Internationalen Sportgerichtshof (Cas), für das der Antrag beim Bundesgericht bis Anfang März eingereicht werden muss. Der Cas hatte am 25. November Pechsteins Sperre durch den Eislauf-Weltverband bestätigt. dpa