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„Offensiv war das richtig stark“

„Offensiv war das richtig stark“

Der FC Homburg hat das zweite Spiel in Folge gewonnen. Der Fußball-Regionalligist besiegte gestern den SSV Ulm mit 2:0 (2:0). Trainer Jens Kiefer war mit der Offensivleistung zufrieden, „defensiv war das verbesserungswürdig“.

Der FC Homburg hat den ersten Heimsieg der Saison eingefahren. Der Fußball-Regionalligist gewann gestern gegen Aufsteiger SSV Ulm mit 2:0 (2:0). Mit nun zehn Punkten rückt der FCH auf den 16. Platz vor - und hat punktemäßig den Anschluss an das Tabellenmittelfeld hergestellt. "Wir haben heute unsere Chancen genutzt. Das war das Entscheidende. Wir sind alle mächtig erleichtert, dass wir am Mittwoch und heute zwei richtig gute Spiele gemacht haben", freute sich Trainer Jens Kiefer.

Dem FC Homburg war von Beginn an anzumerken, wieviel Selbstvertrauen der 2:0-Sieg bei Hessen Kassel gegeben hat. Kiefer hatte die Mannschaft gegenüber dem Auswärtserfolg am Mittwoch auf einer Position verändert. Für Tim Stegerer, der an einem Infekt laboriert, kam Andreas Gaebler in die Startelf. Die 826 Zuschauer im Waldstadion mussten keine zwei Minuten warten, bis Kai Hesse mit seinem ersten Saisontor für die erste Führung des FCH auf eigenem Platz in dieser Spielzeit sorgte. Eine Hereingabe von Timo Cecen versenkte der Kapitän aus kurzer Distanz per Kopfball im Ulmer Tor. Danach bestimmten die Gastgeber das Geschehen, während Ulm kaum nennenswerte Offensivaktionen zu bieten hatte. So dauerte es bis zur 23. Minute, ehe Vinko Sapina den ersten Schuss auf das FCH-Tor abgab.

In der 30. Minute legten die Gastgeber nach. Diesmal war Cecen der Vollstrecker, der nach Vorarbeit von Thierry Steimetz zum 2:0 traf. Trotz einer starken Leistung blieb Cecen zurückhaltend: "Perfekt war das heute noch nicht. Da ist immer noch Luft nach oben. Wir können froh sein, dass Niklas den Elfmeter hält, sonst wird es nochmal eng."

Die Szene, auf die Cecen anspielte, ereignete sich in der 58. Minute: Homburgs Torwart Niklas Jakusch ging im Strafraum ungestüm in den Zweikampf gegen David Braig. Schiedsrichter Jonas Weickenmeier entschied auf Strafstoß für die Ulmer. Der Gefoulte schoss selbst. Jakusch parierte den schwach geschossenen Strafstoß von Braig. Vier Minuten zuvor hatte Steimetz die Großchance, um auf 3:0 zu erhöhen. Er traf aber aus kurzer Distanz vor dem Tor den Ball nicht richtig. "Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Die zweite war nicht mehr so stark", sagte Cecen. "Offensiv war das richtig stark. Defensiv war das verbesserungswürdig. Wir haben viel zu viele individuelle Fehler gemacht", erklärte Kiefer.