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Offene Saarlandmeisterschaft in der Sportakrobatik in Schwalbach

Sportakrobatik : „Sehr gute Werbung für unseren Sport“

Sportakrobaten ermittelten in Schwalbach ihre Saarlandmeister. Haßdenteufel zum Ehrenmitglied ernannt.

Insgesamt 70 Formationen und rund 130 Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland gingen in diesem Jahr bei den offenen Saarlandmeisterschaften der Sportakrobaten in der Schwalbacher Jahnsporthalle an den Start. „Die zahlreichen Zuschauer in der Halle waren begeistert von den Darbietungen, und mit viel Applaus wurde auch die Vorstellung der Disziplin ,ParAcro/Parcour’ belohnt, die von den Sportlern des TBS-Saarbrücken demonstriert wurde. Unterm Strich war das eine sehr gelungene Veranstaltung und eine sehr gute Werbung für unseren Sport“, fand Jürgen Haßdenteufel. Der Schmelzer, der bereits in den 60er Jahren mehrfacher Saarland- und deutscher Meister im Kunstkraftsport war, ist ein echtes „Urgestein“ der Sportakrobatik – und wurde im Rahmen der Meisterschaft vom Verband zum Ehrenmitglied ernannt.

Mit Abstand erfolgreichster Verein der Titelkämpfe war der KKSV Mainz-Finthen mit insgesamt 16 Gold-, sieben Silber- und zwei Bronzemedaillen. Platz zwei ging an den Sportakrobatikverein Schwalbach-Griesborn mit vier Gold-, fünf Silber- und vier Bronzemedaillen. Auf Platz drei folgten die Sportakrobatinnen vom TV Saarlouis-Roden mit dreimal Gold vor dem TBS Saarbrücken (einmal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze). Der von Haßdenteufel gestiftete Ehrenpokal für die Formation mit der Tageshöchstwertung ging an das Damen-Duo Sofya Köken und Maja Höhle vom KKSV Mainz-Finthen.

Für Schwalbach-Griesborn siegten: Fabienne Kiefer, die Duos Marie Dahlem und Ayleen Tonic sowie Christina Herget und Lina Ulrich sowie das Trio mit Nele Bast, Lea Hünnighausen und Isabelle Boudier. Für Saarlouis Roden siegten: Melissa Jota sowie das Trio Lea Bechtel, Eva Marx und Loana Thull, das in den Disziplinen Dynamik und Balance gewann.