Oberwürzbach kämpft in der Bezirksliga um den Klassenverbleib

Fußball-Bezirksliga : SV Oberwürzbach kämpft um den Klassenverbleib

Beim SV Oberwürzbach aus der Fußball-Bezirksliga Homburg hat seit dieser Saison Frank Roth das Traineramt inne. „Er ist ein früherer Spieler des SV St. Ingbert und trainiert auch noch die C1-Jugend unserer SG, die hier in Oberwürzbach beheimatet ist.

Nach dem Umbruch muss der neue Trainer viel Aufbauarbeit leisten. Es passt noch nicht alles perfekt zusammen, aber es geht Stück für Stück voran“, berichtet der Oberwürzbacher Vorsitzende Peter Weidmann.

Die vorrangige Zielsetzung sei der Klassenverbleib. Dazu müsse man mehr Konstanz in die Leistungen hineinbringen. „Die Kameradschaft und die Stimmung sind sehr gut. Wir sind noch dabei, uns richtig zu finden“, betont Weidmann. Aus seiner Sicht war die hohe 1:14-Pokalheimniederlage am Mittwoch gegen den Saarlandligisten FSG Ottweiler-Steinbach kein Beinbruch. „Es waren Spieler zum Einsatz gekommen, die Spielpraxis benötigt haben. Von daher ist das Ergebnis noch human ausgefallen“, meint der Vorsitzende. Den einzigen Gegentreffer des Bezirksligisten erzielte Emre Gülün in der 22. Minute zum zwischenzeitlichen 1:4.

In der Liga gab es für den SVO bislang jeweils zwei Siege und zwei Unentschieden. Mit sechs Punkten nimmt man derzeit den elften Tabellenplatz ein. Zuletzt hatte es bei der auf Rang drei platzierten FSG Parr-Altheim eine deutliche 0:6-Niederlage gegeben. „Wir hätten dieses Spiel eigentlich nicht so hoch verlieren müssen. In der Offensive gab es einige Chancen für uns und hinten haben wir einige Male nicht richtig aufgepasst“, blickt der Vorsitzende auf diese Niederlage zurück. Für ihn ist auch die FSG Parr-Altheim der erste Titelfavorit. Außenseiterchancen räumt er der SG Hassel und dem FV Biesingen ein. Am Sonntag folgt nun um 15 Uhr das Heimspiel gegen den Tabellensechsten SG Ommersheim-Erfweiler-Ehlingen. Der Aufsteiger hat neun Zähler. „Wir werden uns wehren. Ich denke, die Tagesform wird den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben. Wir müssen einfach die richtige Einstellung auf den Platz bringen. Dann ist für uns auch am Sonntag gegen diesen guten Gegner auf jeden Fall etwas drin“, ist sich Weidmann sicher.