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Niederlage nach großem Kampf

Niederlage nach großem Kampf

Limbach. Die Volleyballer des TV 06 Limbach mussten sich am Sonntag im Finale des Saarland-Pokals erst nach harter Gegenwehr mit 1:3 gegen den Oberliga-Konkurrenten SSG Schwarzenholz-Griesborn geschlagen geben. "Die Monsterblocker" gaben im Saisonverlauf in der Meisterschaft noch keinen einzigen Punkt ab und gingen als klare Favoriten in die Partie

Limbach. Die Volleyballer des TV 06 Limbach mussten sich am Sonntag im Finale des Saarland-Pokals erst nach harter Gegenwehr mit 1:3 gegen den Oberliga-Konkurrenten SSG Schwarzenholz-Griesborn geschlagen geben. "Die Monsterblocker" gaben im Saisonverlauf in der Meisterschaft noch keinen einzigen Punkt ab und gingen als klare Favoriten in die Partie. Bereits bei der Vorstellung der Mannschaften machte sich der deutliche Größenunterschied bemerkbar.

Fast 100 Limbacher Fans unterstützten ihre Mannschaft frenetisch vom ersten Ballwechsel an. Insgesamt waren 500 Zuschauer in der Fischbachhalle. Und der TVL zeigte gleich im ersten Satz, dass jeder Spieler bis in die Haarspitzen motiviert war. "Nach einem heißen Schlagabtausch gewannen wir den ersten Durchgang mit 25:22. Scheinbar hatte uns Schwarzenholz etwas unterschätzt", meinte Limbachs Spielertrainer Marc Stephan.

Der zweite Satz war dann aber mit 25:14 eine klare Sache für die SSG. "In dieser Phase lief bei uns nicht viel zusammen", ärgerte sich TVL-Akteur Rouven Pressmann, dessen Mannschaft dann aber im dritten Durchgang erneut ihre Fans begeisterte. Am Ende setzte sich Schwarzenholz mit 25:22 durch, um dann auch den vierten Satz mit 25:20 und den Pokal zu gewinnen.

"Wir haben bis zum allerletzten Ballwechsel alles probiert, aber die müden Beine und das kräftezehrende Spiel gegen einen deutlich größeren Gegner forderten ihren Tribut. Sicherlich wäre Platz eins schöner gewesen, doch die tolle Atmosphäre in der Halle und die hervorragende Organisation des TV Göttelborn ließen unsere Enttäuschung schnell verfliegen", so Stephan.

Für die Limbacher Volleyballer war es das erste "richtige" Pokalfinale. Zuvor hatten sie bereits einmal in einer Spielgemeinschaft mit Rohrbach zusammen das Endspiel erreicht. "Nun freuen wir uns auf den Südwest-Pokal, der am 2. November in der Primstalhalle in Schmelz über die Bühne geht. Dort starten neben Schwarzenholz und unserer Mannschaft noch die beiden besten Vereine aus Hessen und Rheinland-Pfalz", meinte Pressmann.

In der Oberliga siegten die Limbacher einen Tag vor dem Finale zum ersten Mal bei der SpVgg. Burgbrohl. Obwohl der Gastgeber den Ex-Bundesligaspieler Karsten Krüger reaktiviert hatte, setzten sich die Saarländer verdient mit 3:1 durch und freuen sich nun auf das Kirmesspiel am kommenden Samstag um 17 Uhr in der Kirkeler Burghalle gegen den Spitzenreiter TSG Mainz-Gonsenheim, der es bislang auf 12:0 Punkte brachte. "Wir haben

bis zum allerletzten Ballwechsel alles probiert."

Der Limbacher Spielertrainer

Marc Stephan