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Niederlage entfacht Kampfgeist

Niederlage entfacht Kampfgeist

Saarbrücken. Ein ratloser Blick zu Trainer Matthias Landfried, ein müdes Kopfschütteln, ein enttäuschtes Schulterzucken. "Es ist schwierig, jetzt etwas zu sagen", murmelt Bojan Tokic. Der Tischtennis-Bundesligist 1. FC Saarbrücken hat gerade mit 0:3 gegen den direkten Playoff-Konkurrenten TTC Zugbrücke Grenzau verloren, die dritte Niederlage in Folge

Saarbrücken. Ein ratloser Blick zu Trainer Matthias Landfried, ein müdes Kopfschütteln, ein enttäuschtes Schulterzucken. "Es ist schwierig, jetzt etwas zu sagen", murmelt Bojan Tokic. Der Tischtennis-Bundesligist 1. FC Saarbrücken hat gerade mit 0:3 gegen den direkten Playoff-Konkurrenten TTC Zugbrücke Grenzau verloren, die dritte Niederlage in Folge. Dadurch ist der FCS auf den fünften Platz abgerutscht. Der Weg in die Playoffs der besten Vier wird auf den letzten Metern nun doch steinig - trotzdem schaut das Team nach vorne.

"Ich war schon vor dem Spiel nervös", versucht Chu Yan Leung, die Pleite gegen Grenzau zu erklären. "Ich habe heute einfach nicht so gut gespielt. Aber wir haben noch zwei Spiele und sehr gute Chancen auf die Playoffs." Die letzten beiden Partien der Saison finden heute um 19.30 Uhr beim SV Plüderhausen (Tabellensiebter) und am Sonntag gegen den Tabellenneunten TG Hanau (13 Uhr, Joachim-Deckarm-Halle in Saarbrücken) statt.

"Auf dem Papier sind wir in beiden Spielen die bessere Mannschaft, aber ganz so einfach ist das nicht", warnt Bojan Tokic, "wir haben im Moment eine schlechte Serie. Und da ist es schwierig für die Mannschaft, wieder eine richtige Stimmung aufzubauen." Aber sein Teamkamerad Andrej Gacina nimmt den Kampf, unter die ersten Vier zu kommen und die Playoffs zu erreichen, gerne an: "Es ist schade, dass wir heute verloren haben. Jetzt müssen wir noch eins der nächsten zwei Spiele gewinnen. Wir werden die Playoffs erreichen."

Dafür muss der 1. FC Saarbrücken allerdings schleunigst die Nervosität ablegen und so überzeugend an die Platte gehen wie in der Hinrunde. Das ist allen klar. "Es hat sich schon im Training gezeigt, dass wir eine gute Form haben, aber nervös sind", meint Tokic, "wir müssen die Playoffs erreichen. Wie, das weiß ich nicht. Aber wir müssen . . ." Der Hongkong-Chinese Chu Yan Leung weiß, wie: "Ich glaube, wir denken alle zu sehr in Richtung Playoffs. Wir sollten einfach mehr an die Spiele denken und zusammenhalten."