| 21:12 Uhr

2. Fußball-Bundesliga
Neun Ausfälle gegen bestes Auswärtsteam der 2. Liga

FCK-Trainer Jeff Strasser sehnt die Winterpause längst herbei.
FCK-Trainer Jeff Strasser sehnt die Winterpause längst herbei. FOTO: Uwe Anspach / dpa
Kaiserslautern. Zweitliga-Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern gehen zum Jahresabschluss die Spieler aus. Zum Rückrundenauftakt gegen den 1. FC Nürnberg an diesem Samstag (13 Uhr) muss Trainer Jeff Strasser auf neun Akteure verzichten. Neben den verletzten Daniel Halfar, Mads Albaek, Kacper Przybylko, Osayamen Osawe, Giuliano Modica und Marcel Correia fehlen die gesperrten Lukas Spalvis, Benjamin Kessel und David Tomic.

Mit dem Tabellenzweiten aus Nürnberg trifft zudem das beste Auswärtsteam auf die schlechteste Heimmannschaft. Die Vorzeichen könnten für die Pfälzer also kaum schlechter sein, dem FCK hilft in der aktuellen Situation ohnehin nur ein Sieg. „Wir haben Respekt vor dem Gegner, werden aber keine Angst haben“, sagt Strasser mit den üblichen Durchhalteparolen. Im Training arbeitete der Luxemburger zuletzt verstärkt an den psychologischen Aspekten. „Es geht darum, den Spielern die nötige Sicherheit wieder zu geben. Wir müssen selbstbewusster auftreten und unser Offensivspiel verbessern“, sagt er.



Auch wenn ein Unentschieden dem gebeutelten Traditionsverein nicht wirklich weiterhelfen würde, ist es für Sportchef Boris Notzon noch zu früh, mit zu viel Risiko die Flucht in der Offensive zu suchen. „Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren und mit der gleichen Mentalität wie in den letzten Spielen auftreten“, erklärt der 38-Jährige. Die Roten Teufel sehnen die Winterpause herbei. Mit einigen wiedergenesenen Spielern und neuem Personal soll im Januar dann die Aufholjagd gestartet werden.