Neuer erwartet baldige Entscheidung

Neuer erwartet baldige Entscheidung

Sciacca. Torhüter Manuel Neuer erwartet, dass Bundestrainer Joachim Löw vor dem Spiel am 29. Mai in Ungarn seine Nummer eins für die Fußball-Weltmeisterschaft benennt

Sciacca. Torhüter Manuel Neuer erwartet, dass Bundestrainer Joachim Löw vor dem Spiel am 29. Mai in Ungarn seine Nummer eins für die Fußball-Weltmeisterschaft benennt. "Es ist wichtig, dass der Torhüter in den beiden Testspielen spielt, der auch in Südafrika spielt", sagte der Schalker gestern im Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft in Sizilien mit Blick auf die verbleibenden zwei Partien in Budapest und am 3. Juni in Frankfurt gegen Bosnien-Herzegowina. Löw muss sich nach dem Ausfall des Leverkuseners René Adler zwischen dem 24 Jahre alten Neuer, dem Bremer Tim Wiese, 28, und Münchens Hans-Jörg Butt, 35, entscheiden. Neben Neuer hat Wiese nach dem verlorenem DFB-Pokalfinale gegen Bayern München (0:4) den Kampf im Trainingslager aufgenommen. Butt fehlt noch. "Die Hoffnung ist da", sagte Wiese zum Rennen um die Nummer eins und betonte: "Am Ende kann ich sagen, ich habe alles getan. Und wenn es nicht so ist, ist es nicht so. Dann steht ein anderer im Tor." Löw hatte angekündigt, dass er den WM-Torwart erst nach dem Champions-League-Finale benennen will, in dem Butt am Samstag mit dem FC Bayern in Madrid gegen Inter Mailand antritt. Der Münchner wird am Montag ins DFB-Trainingslager nachreisen.Der deutsche Nationalspieler Jérome Boateng hat den brutalen Tritt seines für Ghana spielenden Bruders Kevin-Prince gegen Michael Ballack unterdessen als böses Foul bezeichnet. "Das ist dumm gelaufen, er trifft ihn voll. Das ist auch eine Rote Karte", sagte er gestern. "Mir tut es leid für Michael, er ist ein guter Kapitän, geht immer voran", ergänzte der 21-Jährige und berichtete von einem Gespräch mit Ballack: "Das war wichtig. Er hat gesagt, dass es mit mir nichts zu tun hat, dass er nicht sauer auf mich ist." Sein Bruder habe ihm aber auch versichert, dass das Foul keine Absicht gewesen sei. dpa