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| 19:47 Uhr

Nervenkitzel statt Rechtfertigungen

Seit ein paar Tagen ist diese Frage omnipräsent: Wer bricht den Bann? Wer holt in Rio die erste deutsche Olympiamedaille? Vor vier Jahren in London musste die Nation elend lange warten, ehe Fechterin Britta Heidemann am fünften Tag mit dem Degen Silber holte.

An der Copacabana wird es schneller gehen als 2012. Allerallerallerspätestens am Dienstag, dem vierten Tag der Spiele, wird es soweit sein. Da werden die Medaillen bei den Vielseitigkeitsreitern verteilt - und Michael Jung und Co. sind sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft klar favorisiert.

Ich persönlich warte gar nicht auf die erste deutsche Medaille - vielmehr auf den ersten Startschuss überhaupt, die erste Entscheidung, das erste Finale, den ersten echten Nervenkitzel im Stadion - gleich in welcher Sportart. Denn es wird höchste Zeit, dass das Geschehen in den Arenen die Diskussionen um die Unfähigkeit des Internationalen Olympischen Komitees ablöst. Nicht, weil es das IOC nicht verdient hätte, sondern weil jede weitere Rechtfertigung die Sache nur schlimmer macht.