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Nach Spielabbruch in Metz: Tribünen werden teilweise gesperrt

Nach Spielabbruch in Metz: Tribünen werden teilweise gesperrt

Der Spielabbruch beim französischen Fußball-Erstligaspiel zwischen dem FC Metz und Olympique Lyon am vergangenen Samstag hat zu einer Sperre der Tribünen hinter jenem Tor geführt, von wo aus die Feuerwerkskörper aufs Spielfeld geworfen wurden. Diese Entscheidung gab die französische Profiliga LFP bekannt, will allerdings noch weitere Sanktionen gegen den Verein ergreifen.

In unmittelbarer Nähe von Lyon-Torwart Anthony Lopes waren Feuerwerkskörper explodiert, Lopes hatte ein Knalltrauma erlitten. Die Partie dürfte am grünen Tisch für Ex-Meister Lyon gewertet werden, Metz droht darüber hinaus eine Platzsperre. Zum Zeitpunkt des Abbruchs führte Metz 1:0. "Die Vorfälle vom Samstag sind inakzeptabel, es wurde eine rote Linie überschritten", sagte Metz-Präsident Bernard Serin: "Wir wollen alles in unserer Macht stehende versuchen, um solche Vorkommnisse in Zukunft zu verhindern."

Ein 23 Jahre alter Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft. Er war am Mittwoch vorläufig festgenommen worden. Er soll laut Staatsanwaltschaft bereits zugegeben haben, zumindest einen Knallkörper auf das Spielfeld geworfen zu haben.