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Nach Sieg beim THW Kiel träumt nur noch Flensburg vom Titel

Nach Sieg beim THW Kiel träumt nur noch Flensburg vom Titel

Den Erzrivalen gedemütigt, die Titelchance gewahrt: Die SG Flensburg-Handewitt hat am Sonntag ihre Ambitionen auf die deutsche Handball-Meisterschaft eindrucksvoll untermauert. Das Team von Trainer Ljubomir Vranjes siegte im 88. Nordderby beim THW Kiel mit 28:26 (12:14) und pirschte sich drei Spieltage vor Saisonende bis auf einen Punkt an Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen heran. "Ich bin stolz auf diese Mannschaft. Wir sind jetzt von den Resultaten der Löwen abhängig. Wenn etwas geht, nehmen wir es mit", sagte Torjäger Kentin Mahé.

Während Flensburg vom ersten Gewinn der Meisterschaft seit 2004 träumen darf, bedeutete die Niederlage für den THW den endgültigen K.o. im Titelkampf. Nach vier Meisterschaften in Folge und zehn Titeln in den vergangenen elf Jahren rangieren die Zebras mit 46:12 Zählern vier Punkte hinter den am Wochenende spielfreien Löwen (50:8) auf dem dritten Rang.