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Nach Montagspiel: Orban kritisiert FCK-Verantwortliche

Nach Montagspiel: Orban kritisiert FCK-Verantwortliche

Der von den Fans seines Ex-Clubs 1. FC Kaiserslautern verunglimpfte Fußball-Profi Willi Orban wird keine Anzeige erstatten, hat aber den Vereins-Bossen mangelndes Eingreifen vorgeworfen. "Generell glaube ich, dass Ultras in ein paar Vereinen zu viel Einfluss haben. Den Club-Verantwortlichen fehlen dann teilweise die Eier, um auch mal Stopp zu sagen, Regeln aufzustellen und einzuhalten", sagte der U21-Nationalspieler von RB Leipzig gestern: "Sich hinter der Tradition zu verstecken, ist sicher der falsche Weg. Verantwortung für ein Miteinander zu tragen wäre definitiv besser."

Orban, der im Sommer nach 18 Jahren beim pfälzischen Traditionsclub zu den Sachsen gewechselt war, war bei seiner erstmaligen Rückkehr auf den Betzenberg am Montagabend (1:1) der blanke Hass entgegen geschlagen. Es gab sogar Plakate, die Orban im Fadenkreuz zeigten, weswegen der DFB nun aktiv wird. Darüber hinaus Anzeige zu erstatten, sei aber "nicht mein Anliegen", versicherte Orban: "Der Kontrollausschuss des DFB ermittelt. Das sollte Zeichen genug sein."