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Souveräner Sieg bei Vuelta
Yates führt die britische Radsport-Dominanz fort

Simon Yates zeigte bei der Vuelta keine Schwächen.
Simon Yates zeigte bei der Vuelta keine Schwächen. FOTO: dpa / Yuzuru Sunada
Madrid. Chris Froome beim Giro d’Italia, Geraint Thomas bei der Tour de France – und nun Simon Yates bei der Vuelta: Die britischen Profis beherrschen die Radsport-Welt. Der 26 Jahre alte Yates sicherte sich am Sonntagabend souverän den Sieg bei der 73. Spanien-Rundfahrt und setzte damit die Erfolgsserie der Fahrer aus dem Vereinigten Königreich fort. sid

Nie zuvor haben drei verschiedene Radfahrer aus einem Land die drei Grand Tours in einer Saison gewonnen.


„Ich muss das erst mal alles sacken lassen, es ist unglaublich“, sagte Yates, der Kapitän des Mitchelton-Scott-Teams, über den größten Erfolg seiner noch jungen Karriere.

Eigentlich hätte Yates schon im Mai beim Giro seine erste große Rundfahrt gewinnen müssen. Damals hatte er in der Schlusswoche souverän vorne gelegen, war dann aber auf der drittletzten Etappe fürchterlich eingebrochen. Yates wurde Gesamt-21., Froome triumphierte. In Spanien zeigte Yates aber keine Schwäche und lag am Ende 1:46 Minuten vor dem Spanier Enric Mas (Quick-Step Floors).



Die Briten haben nun bereits fünf große Landes-Rundfahrten in Serie gewonnen: Froome (33) gewann 2017 die Tour und die Vuelta sowie 2018 den Giro, Thomas (32) siegte überraschend bei der diesjährigen Tour. Die Sky-Routiniers waren bei der Vuelta nicht mehr am Start, haben ihre Saison bereits beendet.