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Nach der Enttäuschung kommt der FC Bayern

Nach der Enttäuschung kommt der FC Bayern

Saarbrücken. Voller Rasen auf dem Saarbrücker Kieselhumes: Ein ungewohntes Bild war beim Training der Bundesliga-Fußballerinnen des 1. FC Saarbrücken am Montagabend zu sehen. Vor dem Nachholspiel gegen den FC Bayern München heute um 15 Uhr im Stadion Kieselhumes waren mehr als 22 Spielerinnen anwesend. Sie lauschten den Worten von Trainer Tobias Jungfleisch

Saarbrücken. Voller Rasen auf dem Saarbrücker Kieselhumes: Ein ungewohntes Bild war beim Training der Bundesliga-Fußballerinnen des 1. FC Saarbrücken am Montagabend zu sehen. Vor dem Nachholspiel gegen den FC Bayern München heute um 15 Uhr im Stadion Kieselhumes waren mehr als 22 Spielerinnen anwesend. Sie lauschten den Worten von Trainer Tobias Jungfleisch. Viele Akteurinnen spielen in der Regionalliga-Elf des FCS. Sie waren ins Training der Bundesliga-Truppe beordert worden.Co-Trainer Sebastian Rytzmann kümmerte sich am Montag um die Spielerinnen, die am vergangenen Sonntag in der Partie den Schlusslicht Herforder SV (2:2) nicht zum Zuge kamen, während sich Jungfleisch und Stephan Braun mit der Stammelf befassten. "Wir haben wieder Standardsituationen einstudiert und am Defensivverhalten gearbeitet", erklärte Jungfleisch. Zudem wurde für einzelne Spielerinnen eine Videoschulung gemacht, die die Fehler aus dem Herford-Spiel aufzeigte. Ansonsten sei die riesige Enttäuschung aus der Begegnung nicht mehr zu spüren. "Die Mannschaft glaubt an unseren Plan", sagt Jungfleisch, "und wir wissen, was auf uns zukommt". Denn Bayern München sei nach dem 3:0 im DFB-Pokalviertelfinale gegen den Tabellendritten FCR Duisburg "die Mannschaft der Stunde. Die Bayern werden sicher nicht überrascht sein, wenn wir aus einer kompakten Defensive heraus spielen. Sie sind es gewohnt, das Spiel zu machen".

Chancen rechnet sich der 30-Jährige trotzdem aus. "So wie wir in den 80 Minuten gegen Herford gespielt haben, müssen wir am Mittwoch 90 Minuten spielen", sagt der Trainer. Dabei spielt Jungfleisch mit dem Gedanken, die Mannschaft auf einigen Positionen umzustellen: "Das hängt aber davon ab, welches Personal zur Verfügung steht." Denn neben Noémy Beney (Reha nach Knieoperation), Romina Holz (Oberschenkelverletzung), Julia Leykauf (Gehirnerschütterung) und Sarah Karnbach (Zerrung) drohen nun auch noch Ann-Katrin Schinkel (leichte Gehirnerschütterung) und Christina Arend (grippaler Infekt) auszufallen. Dafür wird Juliana Edwards nach ihrer Gelbsperre wieder dabei sein. "Die endgültige Entscheidung über die Aufstellung wird erst eine Minute vor dem Spiel fallen", erklärte Jungfleisch.

Nachholspiele:


 Bad Neuenahr - Potsdam 2:5
 1. FC Saarbrücken - München Mi, 15.00 Uhr
 FF USV Jena - 1. FFC Frankfurt Mi, 18.00 Uhr
 FCR Duisburg - Herforder SV Mi, 19.00 Uhr
 Essen-Schöneb. - Leverkusen Mi, 19.00 Uhr


 1 . Turbine Potsdam 19 50 : 16 49
 2 . 1. FFC Frankfurt 18 82 : 14 45
 3 . FCR 2001 Duisburg 18 48 : 16 41
 4 . VfL Wolfsburg 18 47 : 37 32
 5 . Bayern München 18 33 : 23 29
 6 . Hamburger SV 18 32 : 34 29
 7 . SC Bad Neuenahr 19 44 : 44 24
 8 . Bayer Leverkusen 18 26 : 52 17
 9 . SG Essen-Schönebeck 18 22 : 38 16
 10 . 1. FC Saarbrücken 18 18 : 52 14
 11 . FF USV Jena 17 15 : 46 12
 12 . Herforder SV 17 17 : 62 5

Frauen-Bundesliga

Auf einen Blick

Fatmire Bajramaj hält Meister Turbine Potsdam auf Kurs Titelverteidigung. Die deutsche Nationalspielerin traf gestern beim 5:2 (2:0) im Nachholspiel beim SC Bad Neuenahr vier Mal. Dabei sollte die 22-Jährige wegen einer Einblutung der Oberschenkelsehne nicht spielen. Doch Trainer Bernd Schröder beorderte seine wichtigste Spielerin doch in die Startelf.

Turbine Potsdam ist drei Spieltage vor Saisonende mit vier Punkten Vorsprung und einem Spiel mehr Spitzenreiter vor dem 1. FFC Frankfurt. dpa