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Nach dem Schongang musste der Trainer laut werden

Nach dem Schongang musste der Trainer laut werden

Saarlouis. Ein deutlicher Sieg im Pokal bei einem weit unterlegenen Gegner - so etwas hat immer Vor- und Nachteile. Auch für den Basketball-Bundesligisten Saarlouis Royals, der am Donnerstag durch ein 114:69 (58:39) beim Süd-Zweitligisten ASC Mainz locker ins Pokal-Achtelfinale einzog. Dort trifft die Mannschaft von René Spandauw Anfang November auf den Nord-Zweitligisten BIG Gotha

Saarlouis. Ein deutlicher Sieg im Pokal bei einem weit unterlegenen Gegner - so etwas hat immer Vor- und Nachteile. Auch für den Basketball-Bundesligisten Saarlouis Royals, der am Donnerstag durch ein 114:69 (58:39) beim Süd-Zweitligisten ASC Mainz locker ins Pokal-Achtelfinale einzog. Dort trifft die Mannschaft von René Spandauw Anfang November auf den Nord-Zweitligisten BIG Gotha.

Was auf der einen Seite eine lockere Trainingseinheit war, entpuppte sich bereits im nächsten Training als Nachteil. "Das war zu einfach. Die Spielerinnen haben es nicht geschafft, Spannung aufzubauen", erklärte Spandauw nach dem Training am Freitag: "Das war heute sehr mühevoll, Ich musste mehrmals laut werden. Wenn wir heute gegen Leipzig gespielt hätten, hätten wir mit 40 Punkten Unterschied verloren." Leipzig - das ist der Gegner der Royals in der Stadtgartenhalle an diesem Sonntag, 15 Uhr, in der Bundesliga. Eine schwierige, da schwer einzuschätzende Aufgabe, wie Spandauw weiß: "Leipzig ist im Vergleich zu den vergangenen Jahren viel stärker geworden. Der neue Trainer Ray Ingram hat viel mehr Struktur dort hineingebracht, früher war das eine Art Zocker-Truppe und leicht zu verteidigen. Jetzt haben sie gute Spielerinnen dazubekommen und sind viel schwerer auszurechnen." Damit meint er Regisseurin Jetta McIntyre aus den USA und die beiden deutschen Nationalspielerinnen Cornelia Janzon und Annika Danckert. "Ich hoffe, dass wir am Sonntag mit der nötigen Intensität an die Sache herangehen. Denn nur dann haben wir eine Chance", fasst der Trainer zusammen. Zudem hofft er auf eine Leistungssteigerung von Centerspielerin Celeste Trahan-Davis, die zuletzt eher schwächelte. In Mainz erzielte sie 27 Punkte in 20 Minuten. Spandauw sagt: "Man darf das nicht überbewerten, aber das Erfolgserlebnis war wichtig für ihr Selbstvertrauen."

Wichtig für die Royals ist, dass die angeschlagene Stina Barnert nach ihrer Handverletzung wieder voll einsatzfähig ist. spr