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Mountainbikerin Kim Ames auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft.

Mountainbike : Auf dem Rad an die Spitze

Mountainbikerin Kim Ames startet am Sonntag bei den deutschen Cross-Country-Meisterschaften in Wombach.

Der RV Tempo Hirzweiler ist seit vielen Jahren für seine hervorragende Jugendarbeit bekannt. Mit Kim Ames, die sowohl im Cross-Country Mountainbike als auch im Radmarathon an den Start geht, ist in den vergangenen zehn Jahren eine Bikerin herangewachsen, die es bis in den Weltcup geschafft und dort mit guten Platzierungen auf sich aufmerksam gemacht hat. „Es gibt nur Wenige, die beide Disziplinen bestreiten, für mich ist das kein Problem. Cross-Country ist meine Hauptdisziplin“, stellt Ames fest.

Bei den deutschen Meisterschaften 2018 war sie die Einzige, die sowohl im Cross-Country (U23 – Zweite) als auch beim Mountainbike-Marathon der Eliteklasse (Dritte) den Sprung auf das Podest schaffte. Ihren ersten Cross-Country Mountainbike Worldcup bestritt die 21-Jährige in Albstadt (Deutschland). Als Mitglied der deutschen Nationalmannschaft fuhr Ames von Startplatz 52 noch auf einen ausgezeichneten 14 Rang vor. Rang 15 beim Weltcup in Tschechien bestätigte ihre gute Form. Als nächstes Highlight stehen für Kim Ames, die dem TEAM Herzlichst Zypern angehört, die deutschen Cross-Country-Meisterschaften am Sonntag, 23. Juni, im nordbayrischen Wombach auf dem Programm. Die Titelkämpfe sollen zu einem weiteren Höhepunkt in der bisher so erfolgreich verlaufenden Saison 2019 werden.

Kim Ames, die aus der Jugendabteilung des RV Tempo Hirzweiler hervorgegangene Sportlerin, geht mit der deutschen Damenelite als U23-Teilnehmerin bei den Wombacher Bike Tagen an den Start. „Eine Medaille“ hat sich die sympathische Sportlerin bei der U23 als DM-Ziel gesteckt. Als klare Favoritin sieht sie in dieser Altersklasse die amtierende Deutsche Meisterin Ronja Eibl. Die Mountainbikerin der RSG Zollern-Alb belegt nach den beiden ersten Weltcups den zweiten Rang. „Ich bin in der Szene noch ziemlich neu, muss noch Erfahrung sammeln, meine Konkurrentin hat auch durch die internationalen Rennen mehr Routine“, sieht Ames den nationalen Titelkämpfen erwartungsfroh entgegen.

Erfahrung sammeln, lautet für sie in dieser Saison auch das vorrangige Ziel. Dazu bietet sich ihr bei den Worldcups in Andorra (7. Juli), Les Get/Frankreich (14. Juli), Val di Sole/Italien (4. August) und in Lenzerheide/Schweiz (11. August) noch ausreichend Gelegenheit. Bei all ihren nationalen und internationalen Auftritten hat sie ihre Anfänge im Radsport nicht vergessen. Ein besonderes Lob gilt ihrem Trainer beim RV Tempo. „Franz Peter Mailänder macht unglaublich gute Arbeit im Techniktraining.“ Wenn es sich zeitlich ergibt, nimmt sie auch heute noch freitags daran teil. Durch diese Trainingseinheit habe ich den Spaß am Radfahren, speziell am Mountainbike gefunden, so Ames. „Der Sport muss nicht nur Ergebnis, sondern auch Erlebnis orientiert sein,“ zitiert Kim Ames am Ende des Gesprächs mit unserer Zeitung einen Trainer und guten Freund Sascha Schwindling. Und zum Abschluss noch einen Satz, der zur Persönlichkeit der sympathischen jungen Frau passt: „Ich genieße es, dass ich den Sport betreiben und alles damit Verbundene erleben darf, das ist so schön.“