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Moldes Augenmerk liegt auf den jungen Spielern der Hurricanes

Saarbrücken. "Es ist doch richtig mild hier", sagte Al Molde gut gelaunt, als er diese Woche zum ersten Mal das zugeschneite Trainingsgelände der Saarland Hurricanes betrat. "Was gibt es Schöneres", fügte er mit einem Lächeln an

Saarbrücken. "Es ist doch richtig mild hier", sagte Al Molde gut gelaunt, als er diese Woche zum ersten Mal das zugeschneite Trainingsgelände der Saarland Hurricanes betrat. "Was gibt es Schöneres", fügte er mit einem Lächeln an. Nachdem Thorsten Scherer nach der vergangenen Saison sein Amt als Cheftrainer aus persönlichen Gründen niederlegt hatte, waren die Verantwortlichen der Bundesliga-Footballer lange auf der Suche nach einem geeigneten Trainer. "Den haben wir mit Al Molde gefunden", sagte Felix Motzki, der die Mannschaft in den ersten Wochen der Vorbereitung bis jetzt betreute.


Ab sofort ist Molde verantwortlich. "Er bringt einen enormen Erfahrungsschatz mit", betonte Torsten Reif, Hauptgeschäftsführer der Hurricanes. 15 Jahre war Molde als Athletic Director am Gustavus Adolphus College in Minnesota für alle Mannschaften zuständig. Zuletzt war er zehn Jahre lang als Cheftrainer bei der Western Michigan auf höchstem College-Niveau tätig. Dabei hat der mittlerweile 68-jährige Pensionär nichts von seinem Tatendrang verloren. "Ich freue mich auf die Arbeit hier. Das wird aufregend", sagte Molde.

Mit ihm als hauptamtlichem Trainer schlagen die Hurricanes einen neuen Weg ein. Denn bisher war das Engagement von Scherer und Franz Klein kein großer Kostenpunkt. "Wir sind ein sehr junges Team mit einer sehr guten Jugendarbeit", betonte Reif. Genau da soll Al Molde anknüpfen. Er soll die jungen Spieler weiter ausbilden. "Es macht mir Spaß, mit jungen Leuten zu arbeiten", sagt Molde, "und ich glaube, dass ich das auch kann". Dass er, obwohl die Saison erst im Mai beginnt, jetzt schon hier ist, "war uns sehr wichtig - auch dass er für zwei Jahre bleibt", sagte Motzki. "Zeit ist ein wichtiger Faktor. Wir müssen erst einmal sehen, wo wir stehen, und dann einen Schritt nach dem anderen machen", sagte Molde, der sich auch schwerpunktmäßig um die Offensive der Hurricanes kümmern wird. Defensiv-Trainer Dan Runkle wird erst später zur Mannschaft stoßen. aub



Foto: wieck