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Mit harter Arbeit ins Tor

Saarbrückens Torhüter David Salfeld will im Spiel gegen Wormatia Worms heute Abend in Völklingen das Tor des FCS sauber halten. Foto: Andreas Schlichter
Saarbrückens Torhüter David Salfeld will im Spiel gegen Wormatia Worms heute Abend in Völklingen das Tor des FCS sauber halten. Foto: Andreas Schlichter FOTO: Andreas Schlichter
Saarbrücken. David Salfeld war in der vergangenen Saison der Regionalliga noch Ersatztorhüter beim 1. FC Saarbrücken. Seit Saisonbeginn ist er nun die Nummer eins – dank harter Arbeit. Die erwartet er auch heute gegen Worms. Patric Cordier

Mit einem Sieg gegen Wormatia Worms wollte der 1. FC Saarbrücken die Aufholjagd auf die Relegationsplätze in der Fußball-Regionalliga Südwest starten. Doch mit der 1:2-Niederlage endeten am 29. Februar nicht nur alle Aufstiegsträume - die erste Partie des Jahres 2016 war auch gleichzeitig die letzte unter Trainer Falko Götz .


"Das war ein ganz anderes Spiel. Es geht jetzt wieder bei 0:0 los, und wir wollen, dass die Null hinten stehen bleibt", sagt David Salfeld, im Frühjahr noch Ersatz, heute Torwart Nummer eins bei den Blau-Schwarzen: "Ich habe seither viel an mir gearbeitet, mich weiterentwickelt. Das hat sich jetzt im Sommer ausgezahlt." Heute, am fünften Spieltag der neuen Saison, ist der FCS mit dem neuen Trainer Dirk Lottner Tabellendritter und somit im Heimspiel im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion gegen die Wormatia (Anstoß 18.30 Uhr) irgendwie schon wieder in der Verfolgerrolle.

"Wir als Mannschaft haben die Spitze nicht im Auge, sondern wir wollen uns Woche für Woche verbessern", betätigt sich der Kölner Lottner unerwartet direkt als Spaß- und Euphoriebremse, "wir wollen eine Mannschaft entwickeln, die in den oberen Bereich hineinkommen kann. Dass es dabei auch immer wieder Rückschläge gibt, ist keine Überraschung." Rückschläge wie beim unnötigen 2:3 bei der U23 des VfB Stuttgart am vergangenen Sonntag. Da machte Lottners Mannschaft viel richtig, am Ende brachte aber die Systemumstellung auf Raute im Mittelfeld aber dann doch nicht den gewünschten Erfolg. "Du musst als Mannschaft variabel spielen können und damit für den Gegner auch schwerer ausrechenbar sein", sagt Lottner, "außerdem müssen wir immer schauen, welche Spieler zur Verfügung stehen. Uns fehlen im Moment auch die Außenspieler. Marvin Studtrucker hatte da mehr Probleme als erwartet."



Worms sei eine sehr bewegliche, quirlige Mannschaft und besitzt mit Florian Treske "einen starken Stürmer, der seit Jahren regelmäßig knipst", sagt der FCS-Trainer, der keine Änderungen im Aufgebot vornimmt. Auch wenn Dennis Wegner wieder am Mannschaftstraining - es wurde wegen der hohen Temperaturen in dieser Woche auf den Vormittag oder Abend verlegt - teilnimmt. "Dennis war über ein Jahr verletzt. Er wird auch in Zukunft erstmal keine Rolle spielen. Da muss man ihn auch vor sich selbst schützen", dämpft Lottner die Erwartungen von Fans und auch Spieler. Und so müssen eben die anderen dafür sorgen, dass der FCS diesmal mit einem Sieg über Worms vorne dranbleibt.