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Mit „Einsatz, Wille und Teamgeist“ ins Südwest-Derby

Kaiserslautern. Südwest-Derby und Spitzenspiel in der 2. Fußball-Bundesliga: Im Rennen um die Aufstiegsplätze kann der FCK in Karlsruhe einen Verfolger auf Abstand halten und hofft, dass die „Hochspannung nicht in Aggression umschlägt“. Mirko Reuther

Neun Spieltage vor Saisonende tobt an der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga ein Vierkampf. Mittendrin im Rennen um die beiden Aufstiegsränge: der 1. FC Kaiserslautern . Die Pfälzer liegen punktgleich mit dem Zweiten SV Darmstadt 98 auf Platz drei und können den Vierkampf an diesem Sonntag zu einem Dreikampf machen. Denn mit einem Sieg (13.30 Uhr, Wildparkstadion) im Südwest-Derby beim Vierten Karlsruher SC würde der FCK den Abstand auf die Badener auf fünf Punkte wachsen lassen. "Die Tabellenkonstellation birgt Brisanz.

Beide Mannschaften sind Spitzenteams, beide kommen mit Rückenwind, und beide wollen den Sieg. Das verspricht Hochspannung", prophezeit FCK-Trainer Kosta Runjaic. Hochspannung, die laut Sportdirektor Markus Schupp nicht in Aggression umschlagen darf. "Ich hoffe, dass es auf den Rängen diesmal sportlich und friedlich zugeht", sagt Schupp. Das Hinspiel zwischen den beiden Vereinen im Fritz-Walter-Stadion (2:0) war von schweren Krawallen überschattet worden. Dennoch weiß auch Schupp, dass es für die Anhänger beider Vereine "im Derby um mehr geht als nur um die drei Punkte". Den besonderen Stellenwert der Partie schätzt auch Lauterns Mittelfeldspieler Markus Karl: "Im Derby geht es ordentlich zur Sache, das sind die Spiele, für die du als Fußballer lebst", schwärmt der robuste Abräumer.

Im vergangenen Ligaspiel gegen den 1. FC Nürnberg (2:1) wurde Karl aufgrund einer drohenden Gelbsperre im Hinblick auf die Partie gegen den KSC nicht eingesetzt. Kosta Runjaic sagt: "Markus ist ein Leadertyp, der auch mal dazwischen geht. Das Spiel gegen Karlsruhe wird ein Fight - da brauchen wir ihn." Der 29-jährige sieht den FCK am Sonntag leicht im Vorteil: "Karlsruhe hat mehr Druck als wir. Die müssen gewinnen, sonst liegt der Aufstieg nicht mehr in ihrer Hand. Es wird uns entgegenkommen, dass die nicht nur hinten drin stehen können." Karls Erfolgsrezept für drei Punkte: "Einsatz, Wille und Teamgeist."

Tugenden, die kaum jemand mehr verkörpert als FCK-Kapitän Willi Orban. Der 22-jährige zog sich gegen gegen Nürnberg eine Dehnung des Syndesmosebandes zu, wird gegen Karlsruhe aber eventuell wieder mitwirken können. "Wenn Willi nach dem Abschlusstraining am Samstag grünes Licht gibt, wird er von Beginn an spielen", sagt Runjaic.

Wenn nicht, wird Michael Schindele sein Startelf-Debüt in Liga zwei geben. Das 21-jährige Eigengewächs kommt aus dem prall gefüllten Talentschuppen der Roten Teufel, auf den auch U-21 Nationaltrainer Horst Hrubesch gerne zurückgreift. Für das Länderspiel der deutschen U-21 am kommenden Freitag gegen Italien berief er gleich fünf FCK-Spieler. "So etwas gab es in Kaiserslautern noch nie. Darauf sind wir stolz. Das ist die logische Konsequenz unserer Arbeit", erklärt Markus Schupp.