Mit den Drachen auf der Mosel

Mit den Drachen auf der Mosel

Besch. 40 Teams haben sich beim 7. Bescher Drachenboot-Spektakel wiederum mächtig ins Zeug gelegt. "Unser Drachenbootrennen ist mittlerweile zu einem tollen Event geworden. Zu Lande und zu Wasser zeigten die Mannschaften viel Teamgeist und fairen Sport. Bis zu 3000 Zuschauer werden das Spektakel wohl hautnah miterlebt und ihren Spaß gehabt haben

Besch. 40 Teams haben sich beim 7. Bescher Drachenboot-Spektakel wiederum mächtig ins Zeug gelegt. "Unser Drachenbootrennen ist mittlerweile zu einem tollen Event geworden. Zu Lande und zu Wasser zeigten die Mannschaften viel Teamgeist und fairen Sport. Bis zu 3000 Zuschauer werden das Spektakel wohl hautnah miterlebt und ihren Spaß gehabt haben. Auch Organisation und Durchführung haben bestens geklappt", zeigt sich Günther Dutreux vom Orga-Team am späten Sonntagnachmittag sehr zufrieden, nachdem mit einer toll musikalisch untermalten Siegerehrung wiederum eine gelungene Veranstaltung ihr harmonisches Ende genommen hatte. Viele der Mannschaften haben schon für das nächste Jahr ihre Zusage gegeben.

Allerdings nur wenige von den teilnehmenden Teams konnten das Siegertreppchen besteigen, zumal die Götter vor den Preis den Schweiß gesetzt haben. "Auch war die größere Mosel gegenüber der kleinen Saar für so manches Team eine echte Herausforderung", hatte Dutreux ausgemacht.

"Als Trommlerin kann man den Männern im Drachenboot zwar nicht dem Marsch blasen, aber mal so richtig den Takt und die Richtung vorgeben", macht Trommlerin Denise Weinand vom Drachenboot der Moseljugend "Besch aktiv" den Unterschied zwischen Paddler und Trommler aus. Ihr macht das Trommeln deshalb mehr Spaß, ist auch nicht so anstrengend wie paddeln. Und einen weiteren Reiz bringt der traditionelle Sprung in die kalte Mosel nach einem Sieg mit sich. Und dieser Gepflogenheit hat sie sich mit Bravour unterzogen. Ihr Team, das schon zwei Mal an deutschen Meisterschaften teilgenommen und dort jeweils die Vizemeisterschaft errungen hatte, wurde ihrer Favoritenrolle also gerecht. Den zweiten Platz belegten beim "Fun-Fun-Rennen" die Mouselrocker Besch. Die heimische Konkurrenz konnte also in die Schranken gewiesen werden.

Beim Endlauf "Fun" kletterte die Immogroup Saarbrücken auf das oberste Siegertreppchen. "Das war mehr als gewohnt", zeigte sich der Teamchef Thomas Richter zufrieden mit dem Ergebnis. Seit 1999, dem ersten Saarspektakel, das auch gewonnen wurde, sitzt seine Firma im Drachenboot. Platz zwei belegten Heidis Tote Hosen aus Besch, die somit ihren Heimvorteil halbwegs nutzen konnten.

Im Finale "Fun-Sport" setzte das Trewa X-treme-Team Rehlingen die Akzente. Dem Team gelang für die 250 Meter lange Paddelstrecke nicht nur die Bestzeit in 1:01,34 Minuten, es setzte sich auch die Siegerkrone auf. "Ohne Fleiß keinen Preis ist unsere Maxime", sagte Teamchef Reiner Gärtner. Seit sieben Jahren pflegen sie gemeinsam das Hobby bei zweimal Training wöchentlich. Soviel Ehrgeiz soll auch belohnt werden. Platz zwei in diesem Rennen ging an die Postdrachen aus Völklingen.

Auf einen Blick

Ergebnisse:

Fun-Fun: 1. Moseljugend Besch aktiv, 2. Mouselrocker Besch; 3. Kollmann-Express Dorf im Warndt; 4. Lecker Jengelcher Oberleuken.

Fun: 1. Immogroup Saarbrücken; 2. Heidi s Tote Hosen, Besch; 3. Saarwölfe Völklingen; 4. Us Drachenboat Saarlouis

Fun-Sport: 1. Trewa X-treme Rehlingen; 2. Postdrachen Völklingen; 3. Team Aloha SHG-Kliniken Saarbrücken; 4. First Dragons Saarbrücken.

Banken-Cup: 1. KSK Powerdrachen Saarlouis; 2. Allianz-Agentur Sausy Nennig; 3. DZI Luxemburg.

Ladies-Cup: 1. Tream-Dragon-Girls Völklingen, 2. Spritzige Sychronetten Völklingen; 3. KCM Frauenpower Merzig. eb