Mit Brubach in die Erfolgsspur

Limbach. Ohne ihren Leistungsträger Christian Schleppi müssen die Tischtennisspieler des TV Limbach an diesem Sonntag, 16. September, um 14 Uhr mit einem Heimspiel in der Schulturnhalle gegen den letztjährigen Meister TTC RS Fulda-Maberzell II in die neue Saison der Regionalliga Südwest starten

Limbach. Ohne ihren Leistungsträger Christian Schleppi müssen die Tischtennisspieler des TV Limbach an diesem Sonntag, 16. September, um 14 Uhr mit einem Heimspiel in der Schulturnhalle gegen den letztjährigen Meister TTC RS Fulda-Maberzell II in die neue Saison der Regionalliga Südwest starten. Schleppi wurde aufgrund eines Knorpelschadens am Fuß bei einem Spezialisten in Heidelberg operiert und fällt die gesamte Saison aus. "Das ist für uns natürlich ein herber Verlust, denn mit Christian wären unsere Chancen auf den Klassenverbleib besser gewesen. Aber auch ohne ihn haben wir eine realistische Chance, wenn wir in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenze herangehen", sagt Limbachs Spielertrainer Marco Schmitt.

Mit Tobias Walch, der beim Oberligisten TTC Wehrden eine neue Herausforderung sucht, hat lediglich ein Spieler nach der souveränen Meisterschaft in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar das Team verlassen. Neu in Limbach sind Christoph Brubach von den TTF Besseringen, André Forsch vom ATSV Saarbrücken sowie Fredi Stadler, der von einem einjährigen Aufenthalt in Griechenland zurückgekehrt ist und zuvor für den Regionalligisten ASV Landau aktiv war.

Vor allem die Verpflichtung von Brubach hat bei der Konkurrenz für Aufsehen gesorgt. Der 30-Jährige ging aus dem pfälzischen Verein TTC Bruchweiler hervor und wechselte dann zum ASV Landau, wo er maßgeblich am Aufstieg in die 2. Bundesliga beteiligt war. Nach einem Gastspiel beim 1. FC Saarbrücken Tischtennis folgten zehn Jahre in Besseringen. "Die TTF Besseringen waren vor einem Jahr freiwillig von der Regional- in die Oberliga gewechselt. In dem einen Jahr in der Oberliga habe ich festgestellt, dass diese Klasse für mich keine große Herausforderung darstellt", sagt Brubach und fährt fort: "Da ich jetzt nach Dahn umziehe und das Training in Limbach gut mit meiner Fahrt zur Arbeitsstelle an der Uniklinik in Homburg verbinden kann, habe ich mich zu einem Wechsel entschieden. Außerdem reizen mich hier die sportliche Herausforderung und die bekannt gute Kameradschaft."

Sechs Wochen intensive Vorbereitung liegen hinter den Limbachern, die unter die ersten Sechs kommen müssen, um sicher die Klasse zu halten. Im kommenden Jahr werden die Regionalligen reformiert. "Im Fall des Klassenerhalts würden wir dann außer auf Gegner aus Rheinland-Pfalz noch auf Teams aus Baden-Württemberg treffen. Dagegen gehören die Vereine aus Hessen und Thüringen künftig nicht mehr unserer Regionalliga an", berichtet Schmitt, dessen Team noch Christoph Wagner, Andreas Huber, Carlo Feltes und Philipp Schmidt angehören. Die Titelfavoriten von Schmitt sind der SV Schott Jena sowie der SV Viktoria Preußen Frankfurt. "Alle anderen Teams können wir an einem guten Tag schlagen", meint der TVL-Coach.

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